Der herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma wurde von dem amerikanischen Time Magazine in die Liste der „nachhaltigsten Unternehmen der Welt“ aufgenommen. Berücksichtigt werde dabei die wichtigsten Umweltdaten eines Unternehmens, sowie die Transparenz in der Umweltberichterstattung und die Bewertung externer Organisationen, heißt es vom Hersteller. So hat das Puma in der Kategorie „Bekleidung, Schuhe & Sportartikel“ mit 73,02 von 100 möglichen Punkten die aktuell höchste Platzierung erreicht.
„Von einer so renommierten Publikation als eines der nachhaltigsten Unternehmen geführt zu werden, ist eine großartige Anerkennung unserer Nachhaltigkeitsstrategie Forever. Better., bei der wir im letzten Jahr wichtige Ziele erreicht haben”, heißt es von Anne-Laure Descours, Chief Sourcing Officer bei Puma. „Wir werden das als Ansporn nehmen, weiter daran zu arbeiten, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.”
Zwei von zehn Zielen bereits erreicht
Puma hat sich 10 Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit gesetzt, die bis zum Jahr 2025 erreicht werden sollen. Zwei der Ziele, zu denen die Bereiche Klima, Kreislaufwirtschaft und Menschenrechte gehören, wurden bereits erreicht. So wurde für den Bereich Plastik und Meere die Verwendung von Plastiktüten in den eigenen Geschäften abgeschafft. Das zweite Ziel ist im Bereich Menschenrechte, indem das Unternehmen mehr als 220.000 Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter zu Frauenrechten geschult hat und gleichzeitig eine Risikobeurteilung bei Subunternehmern und Lieferanten der Ebene 2 durchgeführt hat. AN den restlichen Zielen hält das Unternehmen auch weiterhin fest. So gab Puma anfang des Jahres bekannt, dass sein wissenschaftbasiertes CO2-Reduktionsziel sogar sieben Jahre früher als geplant erreicht werden konnte, woraufhin das Unternehmen ein neues Ziel in diesem Bereich definierte. Dieses soll im angemessenen Ausmaß der Reduktion der Treibausgasemission beisteuern, um die globale Erwärmung unter dem 1,5 Grad-Ziel zu halten.