Im ersten Quartal stiegen die Umsätze von Puma währungsbereinigt um 0,1% auf 2,07 Mrd. Euro (-1,3%). Die Rohertragsmarge sank um 60 Basispunkte auf 47,0%. Das bereinigte EBIT ohne Einmalkosten sank um 52,4% auf 76 Mio. Euro. Das EBIT einschließlich Einmalkosten in Höhe von 18 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem Programm zur Effizienzsteigerung „Nextlevel“ beträgt 58 Mio. Euro.
Die Region EMEA verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5,1% auf 891,7 Mio. Euro, angetrieben durch zweistelliges Wachstum in EEMEA. In der Region Amerika verringerten sich die währungsbereinigten Umsätze um 2,7% auf 753,7 Mio. Euro, was auf einen Rückgang in Nordamerika zurückzuführen sei, während Lateinamerika ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnete. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik gingen währungsbereinigt um 4,7% auf 430,5 Mio. Euro zurück, bedingt durch die anhaltende Schwäche in Großchina.
Das Großhandelsgeschäft sank währungsbereinigt um 3,6% auf 1,5 Mrd. Euro. Dieser Rückgang sei hauptsächlich auf die USA und China zurückzuführen gewesen, heißt es seitens Puma. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 12,0% auf 546,5 Mio. Euro. Das E-Commerce-Geschäft verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 17,3%, während die Umsätze in den eigenen Einzelhandelsgeschäften währungsbereinigt um 8,9% stiegen. Der DTC-Anteil lag bei 26,3%, gegenüber 23,5% in Q1 2024.
Die Umsätze mit Schuhen stiegen währungsbereinigt um 2,4% auf 1,2 Mrd. Euro. Dieser Anstieg war vor allem auf Wachstum in den Kategorien Running, Basketball und Sportstyle zurückzuführen. Die Umsätze mit Textilien sanken um 1,5% auf 594,3 Mio. Euro, während Accessoires um 5,7% auf 295,7 Mio. Euro zurückgingen (währungsbereinigt).
Markus Neubrand, Chief Financial Officer der Puma SE, erklärt: „Im ersten Quartal erzielte Puma trotz eines schwierigen Umfelds einen währungsbereinigten Umsatz auf Vorjahresniveau. Unser Direct-to-Consumer Geschäft wuchs um 12%, vor allem aufgrund von E-Commerce, während unser Großhandelsgeschäft um 4% zurückging, insbesondere wegen der USA und China. Unser bereinigtes operatives Ergebnis entsprach weitgehend unseren Erwartungen.“
Trotz der Herausforderungen im ersten Quartal wolle man sich auf das Kosteneffizienzprogramm „Nextlevel“ fokussieren. Im Rahmen dessen ist der Abbau von rund 500 Stellen bis Ende des zweiten Quartals vorgesehen. Hinzu kommen Effizienzinitiativen für unrentable eigene Geschäfte, indirekten Einkauf, Produktbeschaffung und IT.