Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma erzielte 2023 6,6% mehr Umsatz als im Vorjahr und insgesamt 8,6 Mrd. Euro. Damit wurde die oberste Wert der im vorläufigen Geschäftsbericht errechneten Umsatzprognose erzielt. Wie auch schon dort angekündigt, hatte die Abwertung des Argentinischen Peso einen signifikanten Einmal-Effekt auf den Umsatz von Puma, der ein noch besseres Ergebnis verhinderte. Außerdem sei 2023 ein Transformationsjahr gewesen, in dem die strategischen Prioritäten auf den US-amerikanischen und den chinesischen Markt gelegt werden und Vorkehrungen dafür getroffen wurden.
Die Footwear-Division ist dabei mit Abstand die größte. Dort wurden 4,6 Mrd. Euro erlöst, das entspricht einem Plus von 6,1% im Vergleich zum Vorjahr. Das stärkste Wachstum wurde in den Segmenten Sportstyle, Teamsport und Basketball erzielt. Der Umsatz der Apparel-Division ist um 4,6% auf 2,8 Mrd. Euro gefallen, der Umsatz der Accessories-Division leicht um 0,3% auf 1,3 Mrd. Euro gestiegen. Im Vergleich der Weltregionen schnitt Puma vergangenes Jahr in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) mit einem Umsatzplus von 9,8% gut ab. Insgesamt gab es einen Umsatz von 3,4 Mrd. Euro. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent gab es ein Minus von 8% auf 3,4 Mrd. Euro, wobei sich hierbei das argentinische Ergebnis stark auswirkt. Für die Zukunft soll der US-Markt eine besonders hohe Priorität bekommen. In der Asien-Pazifik-Region gab es ein ein Umsatzplus von 7,7% auf 1,8 Mrd. Euro. Auffällig ist das währungsbereinigte Umsatzplus von 22,6% im Footwear-Segment in dieser Region.
Der Rohertrag lag vergangenes Jahr bei 4,0 Mrd. Euro, das EBIT bei 621,6 Mio. Euro. Der verwässerte Gewinn pro Aktie lag bei 2,03 Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr (2,36 Euro) um 14% gesunken. Für 2024 werden aufgrund der geopolitischen Herausforderungen ein einstelliges währungsbereinigtes Wachstum und ein EBIT von 620 bis 700 Mio. Euro erwartet.