Der Sportschuhhersteller meldet für das erste Quartal einen leichten Umsatzanstieg um 0,5% auf 2,1 Mrd. Euro. Stark entwickelte sich das Direct-To-Consumer-Business und das Schuhsegment.
In der Region Amerika erzielte das Unternehmen erstmals seit vier Quartalen wieder ein positives währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1% auf 790 Mio. Euro. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik stiegen währungsbereinigt um 0,6% auf 456,6 Mio. Euro, getragen vom anhaltenden Wachstum in Großchina. In der Region EMEA blieben die währungsbereinigten Umsätze unverändert bei 855,7 Mio. Euro, wobei Europa über den Erwartungen lag.
Puma-CEO Arne Freundt erklärt: „Unsere Ergebnisse im ersten Quartal entsprechen vollständig den Erwartungen. Obwohl das Marktumfeld weiterhin volatil bleibt, konnten wir trotz erheblicher negativer Währungseffekte und einem starken Vorjahresquartal ein Umsatzwachstum und eine Verbesserung der Rohertragsmarge erzielen. Unsere Großhandelspartner haben zwar weiterhin erhöhte Lagerbestände, aber da unsere Durchverkäufe höher als die Reinverkäufe waren, haben wir gemeinsam eine Verbesserung der Vorratsbestände im Handel erzielt. Wir erwarten, dass wir die Reinverkäufe im Laufe des zweiten Quartals steigern werden. Unser zweistelliges Wachstum im DTC-Geschäft bei geringeren Preisnachlässen bestätigt die anhaltend starke Markenbegehrlichkeit und die weiterhin guten Durchverkäufe.“
Das Großhandelsgeschäft sank währungsbereinigt um 2,9% auf 1,6 Mrd. Euro. Als Gründe nennt das Unternehmen den Fokus auf einen starken Durchverkauf und einen kontrollierten Reinverkauf zur Verbesserung der Vorratsbestände im Handel. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 13,5% auf 494,2 Mio. Euro. Damit liegt der DTC-Anteil von 23,5% (Q1 2023: 21,3%).
Die Umsätze mit Schuhen stiegen währungsbereinigt um 3,1%, vor allem aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Fußballschuhen und Produkten aus anderen Performance-Kategorien. Die Umsätze in den Bereichen Textilien und Accessoires gingen währungsbereinigt um 2,4% bzw. 3,2% zurück.
Die Rohertragsmarge verbesserte sich um 100 Basispunkte auf 47,5% (Q1 2023: 46,5%). Währungen stellten dabei eine starke Belastung dar, die jedoch durch niedrigere Beschaffungs- und Frachtkosten sowie einen vorteilhaften Produkt- und Vertriebskanal-Mix habe kompensiert werden können.
Für den weiteren Verlauf des Jahres erwartet das Unternehmen aus Herzogenaurach ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein Ebit zwischen 620 und 700 Mio. Euro. Man wolle sich, so CEO Freundt, auf das „nächste Wachstumskapitel“ konzentrieren und die Begehrlichkeit der Marke steigern. Den Start markiert die erste globale Markenkampagne seit zehn Jahren.