Für das zweite Quartal 2023 verkündet das Unternehmen steigende Umsätze. So kam es zu einem währungsbereinigten Anstieg von 11,1% auf 2,12 Mrd. Euro. Hierfür sei vor allem das starke Wachstum in den Regionen EMEA und APAC, die auch China beinhalten, verantwortlich. Im Vergleich zum Vorquartal sowie zum Vorjahresquartal zeigt sich jedoch, dass das Umsatzwachstum gebremst wurde. Grund hierfür seien laut dem Sportartikelhersteller die vor allem wegen der Anschaffungskosten und Rabattaktionen sinkende Bruttogewinnmarge.
Die Betriebskosten stiegen um 6,6% auf 843 Mio. Euro, während die Betriebsergebnisse auf 115 Mio. Euro und damit um 21,2% gesunken sind. Der Gewinn vor Steuern sinkt damit auch auf einem Anteil von 5,7%. Im zweiten Quartal 2022 lag der Wert noch bei 7,3%.
Der Nettoertrag des Unternehmens sank von 84 Mio. Euro im Vorjahr um 34,7% auf 55 Mio. Euro.
Wachstum dank Footwear
Puma-CEO Arne Freundt gibt sich zielstrebig: „Mit unseren Ergebnissen für das zweite Quartal sind wir auf dem richtigen Weg, unsere ganzjährigen Ziele für das Übergangsjahr 2023 zu erfüllen.“
Nach Regionen und Kategorien aufgeteilt lässt sich erkennen, woher Puma diesen Antrieb für das gesamte Halbjahr schöpft: Trotz eines Rückgangs in Amerika verzeichnen Europa (+22,2%) und APAC (+19,8%) ein großes Wachstum. Bekleidungen und Accessoires blieben dabei zwar stabil, dafür Wuchs die Footwear-Sparte um ganze 19,9% bzw. währungsbereinigt 23,5% auf einen Umsatz von 2,33 Mrd. Euro. „Trotz eines volatilen Marktumfelds konnte Puma sein zweistelliges Wachstum fortsetzen und beweist dadurch das anhaltende Momentum der Marke.“