Puma hat mit Shincell New Materials Co. Ltd. eine Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die nächste Generation der Laufschuhtechnologie Nitro zu entwickeln. Im Rahmen der Partnerschaft richten beide Unternehmen ein gemeinsames Labor im chinesischen Suzhou ein, in dem neue Materialien getestet werden können. Die ersten Produkte aus der Kooperation sollen voraussichtlich in den kommenden Saisons erhältlich sein.
„Mit Nitro verfügen wir über die beste Lauftechnologie der Branche, und die Vereinbarung mit Shincell ermöglicht es uns, diesen Vorsprung zu halten. Wir haben den Anspruch, in zukünftigen Produktgenerationen das Beste noch besser zu machen“, sagt Romain Girard, Vice President Innovation bei Puma.
Shincell gilt als Spezialist für nachhaltige Schaumstofftechnologien und leichte Hochleistungsschaumstoffe. Das Unternehmen setzt auf einen rein physikalischen Prozess, bei dem Gase, die auch in der Atmosphäre vorkommen, eingesetzt werden. Durch das Einschließen von Mikro- und Nanobläschen im Material werden Kunststoffe aufgeschäumt – mit dem Ziel, besonders leichte und leistungsfähige Schäume zu erzeugen.
Dr. Xiulei Jiang, CEO von Shincell, sagt: „Diese Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel für den Wert technologieorientierter Innovationen im globalen Performance-Segment des Sports. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Puma hatte Nitro Anfang 2021 im Zuge der Neupositionierung seines Performance-Running-Segments eingeführt und die Technologie seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der besonders leichte und reaktionsfähige Schaum soll Athletinnen und Athleten helfen, Energie zu sparen und komfortabler zu laufen.
Bei großen Marathons in Boston, London und New York kam Nitro zuletzt in den Modellen Fast-R Nitro Elite und Deviate Nitro Elite zum Einsatz. Mehr als 250 Athletinnen und Athleten testeten die Technologie, fast hundert von ihnen erzielten neue persönliche Bestleistungen, 48 verbesserten ihre bisherigen Zeiten um drei Minuten oder mehr.
Zum Einsatz kommt Nitro inzwischen nicht nur im Running-Bereich, sondern auch in weiteren Performance-Kategorien wie Training, Fußball, Basketball und Golf.