Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller konnte sein A-Ranking im Bereich Klimaschutz beibehalten. In einer weiteren Kategorie konnte das Unternehmen seine Position nun verbessern. So wurde die Bewertung in den Bereichen Wassersicherheit und Wälder auf A hochgestuft, nachdem Puma im Vorjahr noch mit B bzw. C bewertet worden war. Damit wird Puma in dieser Kategorie als „führend“ eingestuft. Die Kategorien gehen auf das Carbon Disclosure Projekt zurück, eine im Jahr 2000 gegründete Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, dass Unternehmen ihre Umweltdaten veröffentlichen und entsprechend bewertet werden.
„Wir sind sehr stolz auf die Verbesserungen, die Puma in den Bereichen Wassersicherheit und Forstwirtschaft im Vergleich zum letzten Jahr erzielt hat“, sagte Veronique Rochet, Senior Director Sustainability bei Puma. „Zusammen mit unserer anhaltenden Bestnote für unsere Klimapolitik hat das CDP unsere Führungsposition in diesen Bereichen anerkannt. Mit unseren Nachhaltigkeitszielen der Vision 2030, die wir im vergangenen Jahr vorgestellt haben, wollen wir unsere Nachhaltigkeitsleistung in den kommenden Jahren noch weiter verbessern.“
Um die Gewässer und die Wasserversorgung in der Nähe der Fabriken seiner Partner zu schützen, stellt Puma laut eigenen Angaben sicher, dass regelmäßige Abwassertests durchgeführt werden, und hat Effizienzprogramme eingeführt, um die für die Herstellung seiner Produkte benötigte Wassermenge zu reduzieren. Zwischen 2019 und 2023 konnten so 2.401.002 m3 Wasser pro Jahr eingespart werden, was mehr als 7 Mio. Badewannen entspricht.
Um darüber hinaus zu gewährleisten, dass das für seine Produkte verwendete Leder nicht zur Abholzung von Wäldern führt, hat sich Puma dem Aufruf der Leather Working Group und Textile Exchange angeschlossen, bis 2030 oder früher sämtliches Rindsleder aus entwaldungsfreien Lieferketten zu beziehen. Nahezu alle Gerbereien, die für Puma-Lederprodukte verwendet werden, sind von der Leather Working Group zertifiziert worden, und im Jahr 2023 werden 99,4% des Papiers und der Pappe entweder FSC-zertifiziert und/oder recycelt sein.
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, hat es sich zum Ziel gesetzt, seine absoluten Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Basisjahr 2017 um 90% (marktbasiert) zu senken. Darüber hinaus habe man sich verpflichtet, die absoluten Scope-3-Treibhausgasemissionen seiner Lieferkette und Logistik im Vergleich zu 2017 um 33% zu reduzieren.
Im Jahr 2024 hat Puma seine neuen Nachhaltigkeitsziele Vision 2030 veröffentlicht, die die Leistung des Unternehmens in den Bereichen Klima, Kreislaufwirtschaft und Menschenrechte weiter verbessern sollen.