Der Umsatz entspricht einem Rückgang von 3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotzdem lag dieser noch am oberen Ende der eigenen Prognose. „Wir haben Umsatz im Rahmen unserer Prognose und eine Profitabilität über den Erwartungen erzielt“, erklärte CEO Stefan Larsson. Positiv entwickelte sich nach Angaben des Unternehmens vor allem das Direktkundengeschäft in Amerika und Asien-Pazifik, während sich die Entwicklung in EMEA gegenüber dem ersten Quartal verbesserte.
Bei den beiden Kernmarken zeigte sich ein unterschiedliches Bild: Der Umsatz von Tommy Hilfiger blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil, während Calvin Klein 7 % weniger Umsatz erzielte. Einen Teil des Rückgangs bei Calvin Klein führt PVH auf zeitliche Verschiebungen bei Wholesale-Auslieferungen in Nordamerika zurück. Auch regional verlief die Entwicklung unterschiedlich. In EMEA sank der Umsatz um 6 %, in Amerika um 1 %. Die Region Asien-Pazifik legte dagegen um 3 % zu.
Nach Vertriebskanälen blieb das Direct-to-Consumer-Geschäft insgesamt weitgehend stabil. Das eigene E-Commerce-Geschäft wuchs um 4 %, während der Umsatz im Wholesale-Geschäft um 6 % zurückging.
Deutlich verbessert zeigte sich die bereinigte Profitabilität. Das bereinigte EBIT stieg von 178 auf 233 Mio. US-Dollar, die bereinigte operative Marge von 8,2 auf 11,1 %. Dabei profitierte PVH allerdings auch von Zollrückerstattungen in Höhe von 107 Mio. US-Dollar. Interims-Finanzchefin Melissa Stone erklärte: „Wir haben unsere Prognose bei allen wichtigen Finanzkennzahlen erreicht oder übertroffen.“
Für das dritte Quartal erwartet PVH einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich und eine bereinigte operative Marge von rund 7,5 %. Für das Gesamtjahr 2026 hält PVH an seiner Prognose fest. Der Konzern erwartet einen weitgehend stabilen Umsatz und eine bereinigte operative Marge von rund 8,8 %. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 11,80 und 12,10 US-Dollar liegen.