Die Umsatzerlöse stiegen von 276,4 Mio. US-Dollar (238 Mio. Euro) auf 302,5 Mio. US-Dollar (260 Mio. Euro), der Betriebsgewinn von 176,8 Mio. US-Dollar (152 Mio. Euro) auf 192,4 Mio. US-Dollar (165 Mio. Euro). Der Konzerngewinn nach Steuern legte auf 179,9 Mio. US-Dollar (155 Mio. Euro) zu. Das Unternehmen führt die positive Entwicklung auf ein wachsendes globales Lizenzgeschäft, stärkere Partnerergebnisse und die Expansion über neue Lizenznehmer zurück. Gleichzeitig sanken Marketingaufwendungen und Gemeinkosten, was die Profitabilität weiter verbesserte.
Seit der Übernahme durch die Authentic Brands Group im März 2022 befindet sich Reebok in einer umfassenden strategischen Neuausrichtung. Nach Abschluss der Übergangsphase mit neuen Handels- und Lizenzverträgen konnte das Unternehmen seine Ertragskraft deutlich steigern. Viele der Lizenzvereinbarungen enthalten garantierte Mindestumsätze, was stabile Cashflows sichern soll.
Für das laufende Jahr 2025 rechnet Reebok trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen mit weiterem Wachstum. Neue Kooperationen sollen die Marke international stärken – etwa die Partnerschaft mit Slam Jam zur Expansion in Nordamerika und Mittel- sowie Osteuropa.
Bereits im Februar hatte Reebok die operative Steuerung neu geordnet: Galaxy Universal verantwortet künftig das weltweite Schuhgeschäft einschließlich Retail und E-Commerce sowie Design und Beschaffung. Für das europäische Geschäft wurde gemeinsam mit der Batra Group das Joint Venture GB Brands Europe Limited gegründet, das Reebok-Aktivitäten in Europa und Großbritannien leitet.