Im Mai 2024ist die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen voraussichtlich um 25,9% gestiegen. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Vormonat April hatte die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar noch um 28,5% zugenommen.
Für das erste Quartal 2024 meldeten die Amtsgerichte laut Destatis 5.209 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum ersten Quartal 2023 um 26,5%, im Vergleich zum ersten Quartal 2020 um 11,2% gestiegen. Letzteres dient als Vergleichswert als vor den Sonderregelungen und niedrigen Insolvenzzahlen geprägter Zeitraum der Corona-Krise. Die Forderungen der Gläubiger wurden auf etwa 11,3 Mrd. Euro beziffert, im ersten Quartal des vergangenen Jahres lagen die Forderungen bei 6,7 Mrd. Euro.
Besonders häufig kamen dabei Insolvenzen in dem Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei vor. Danach folgen Baugewerbe, die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen sowie das Verarbeitende Gewerbe.