Den Abschluss des jährlichen Wettbewerbs für Studierende, der von führenden deutschen Designhochschulen und einer hochkarätigen Jury unterstützt wird, bildete eine Preisverleihung im Berliner Kulturforum. Neben den Jury-Mitgliedern waren Persönlichkeiten wie Peri Baumeister, Noah Becker, Luisa Gaffron, Paula Hartmann, Ting Ting Lai, Heike Makatsch, Sven Marquardt, Louis Philippson, Thilo Reich, Justus Riesner, Anna Rommel, Gina Stiebitz, Lina Larissa Strahl, Max Strohe und Langston Uibel anwesend.
Die Jury hat, unterstützt von Beatrice Monguidi, Chief Executive Officer von Rimowa, und Alexandre Arnault, Chairman von Rimowa, sieben Finalistinnen und Finalisten mit Preisen ausgezeichnet.
Der erste Preis ging an Samuel Nagel und Paul Feiler (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd), betreut von Tim Richter. Sie präsentierten Nura, ein elegantes Armband, das Gebärdensprache in gesprochene Sprache übersetzt und Gesprochenes in geschriebenen Text umwandelt, um eine nahtlose Kommunikation zwischen gehörlosen und hörenden Menschen zu ermöglichen.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Niklas Henning (Hochschule Magdeburg-Stendal), begleitet von Stefan Daniel, für das Projekt Paludi Harvester. Das koordinierte Erntesystem wurde entwickelt, um Moore wiederherzustellen und gleichzeitig die landwirtschaftliche Produktivität zu erhalten und empfindliche Ökosysteme durch eine effiziente Schilfernte und -verarbeitung unter extremen Umweltbedingungen zu schützen.
Auch fünf Projekte wurden prämiert:
- Tim Kipper und John Roller (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd), betreut von Clemens Poloczek.
- Tobias Kremer und Yannick Stilgenbauer (Hochschule der Bildenden Künste Saar), betreut von Konstantin Grcic.
- Nicolas Nielsen (Bauhaus-Universität Weimar), betreut von Matylda Krzykowski.
- Valerio Sampognaro (HFBK Hamburg), betreut von Farah Ebrahimi.
- Jakob Schlenker (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd), betreut von Hanne Willmann.
Alle sieben Projekte erhielten Preisgelder. Das Siegerprojekt wurde mit 20.000 Euro ausgezeichnet, die besondere Auszeichnung war mit 10.000 Euro dotiert, und die Projekte auf den Plätzen drei, vier, fünf, sechs und sieben erhielten jeweils 5.000 Euro.