„Unsere Händler lagen nach dem Ende des 1. Halbjahres mit 1,6% im Minus. Das ist gar nicht so schlecht angesichts des Saisonverlaufs“, so Ralph Hanus. Vor allem im Juli seien die Läger weitgehend von sommerlicher Ware geräumt worden. Leider sei dies jedoch meist zu reduzierten Preisen geschehen. „Der Handel hat die Flinte zu schnell ins Korn geworfen“, ist Ralph Hanus überzeugt. „Reduzierungen belasten die Kalkulation und damit Deckungsbeitrag und Ergebnis“, warnte er.
Mit Blick auf die Saison F/S 2014 erwartet Ralph Hanus ein ähnliches Ordervolumen wie im Vorjahr. „Es ist bereits jetzt absehbar, dass die großen Marken wie Gabor oder Rieker erneut ’Bombenzahlen‘ schreiben werden.“ Zusätzlich zu diesen Lieferanten empfiehlt der Experten seinen Mitglieder jedoch die Order von kleineren, ausgefallenen Marken. „Wir müssen versuchen, uns zu differenzieren. Mittelmaß hat keine Überlebenschance.“ Umso wichtiger sei es, Messen zu Informationszwecken zu nutzen. Daher begrüßt der Sabu-Geschäftsführer die Entscheidung zur Vorverlegung der GDS. „Den Beschaffungsmarkt zu kennen, ist das A und O. Nur noch über SOCs zu arbeiten, ist mir zu wenig.“ Auch im Sommer 2014 wird die Sabu-Messe Mitte August stattfinden, denn „dieser Termin ist genau richtig.“
Eine ausführliche Berichterstattung über die Sabu-Messe lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 34/2013.