Von Berlin nach Rottach Egern sind es 642 Kilometer. Die fährt Udo Robakowski aktuell zweimal die Woche – am Mittwochabend runter und am Samstagabend wieder rauf. Der 54-jährige Inhaber will persönlich den Start seines neuen Geschäfts am Tegernsee begleiten. Der Anfang, sagt er, sei sehr gut gelungen: Er erfahre viel positives Feedback von den Kundinnen und Kunden.
Weil er seit Jahren viele Kunden aus der Region in Süddeutschland habe und auch oft Schuhe zum Reparieren aus dieser Gegend zugeschickt bekomme, habe er sich vor einiger Zeit überlegt, „was man da tun kann“, berichtet der Unternehmer gegenüber schuhkurier. Er habe er sich vor Ort nach einem Ladenlokal umgesehen und in Rottach Egern ein schönes gefunden. Auf 60 qm werden dort nun in edlem Ambiente mit bayerischer Note Schuhe und Accessoires angeboten – alles hochwertig, besonders und schön – und natürlich der Reparaturservice, für den das Unternehmen deutschlandweit bekannt ist.
In Berlin am eingeführten Standort Bleibtreustraße ist ein zehnköpfiges Team für die Kundinnen und Kunden da. Die Mitarbeitenden müssen aktuell von Donnerstag bis Samstag ohne ihren Chef auskommen. Auf Sicht will Robakowski aber für das neue Geschäft in Süddeutschland einen Mitarbeiter suchen.
Erst einmal aber soll das neue Baby weiter gehegt und gepflegt werden und der Unternehmer ist zufrieden mit dem Start. „Es ist auch mal schön, eine positive Geschichte zu erzählen, wo doch die Zeiten so schwierig sind“, sagt Robakowski und fügt hinzu: „Jetzt freue ich mich erstmal auf das Weihnachtsgeschäft.“