David Weinberg ist ein Skechers-Veteran. Der Amerikaner arbeitet seit ihrer Gründung für die Marke aus Kalifornien. Die Entwicklung zum globalen Unternehmen mit Milliarden-Umsatz hat er begleitet und aktiv geprägt. Aktuell ist er als Chief Financial Officer, Chief Operating Officer und Executive Vice President maßgeblich an der Führung des Unternehmens beteiligt.
Skechers wächst seit Jahren konstant. Was ist der Schlüssel zum Erfolg?
Für uns steht das Produkt immer an erster Stelle. Das Produkt ist König. Dazu gehören Innovationen und auch, das richtige Produkt für den jeweiligen Markt anzubieten. Da wir viele verschiedene Kategorien abdecken, sind wir hier sehr flexibel. Darüber hinaus ist der Markenaufbau entscheidend. Das Brand-Image muss stimmen. Dazu investieren wir erheblich ins Marketing. Mit dieser Verbindung von Produkt und Image sind wir aktuell sehr erfolgreich – und das überall auf der Welt.
Ist Skechers trotz dem Börsengang im Jahr 1999 weiterhin ein Familienunternehmen?
Ja, auf jeden Fall. Die Gründer, die Greenberg-Familie, sind weiterhin mehrheitlich am Unternehmen beteiligt und treffen maßgeblich die Entscheidungen. Auf der anderen Seite hat Skechers eine Größe erreicht, in der man nicht mehr von einem klassischen Familienunternehmen sprechen kann: Unser Umsatz wird in diesem Jahr auf über 3 Mrd. Dollar steigen.
Worauf muss man in Zeiten von rapidem Wachstum besonders achten?
Entscheidend ist, ausreichend Ressourcen zur Verfügung zu haben. Das betrifft sowohl die finanziellen Mittel als auch die Mitarbeiter. Und natürlich sollte man versuchen, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Nur so kann man effizient und kontrolliert wachsen – auch in Zeiten von rasanten Umsatzsprüngen.
Wie viel Skechers verträgt der deutsche Markt?
Für uns gibt es kein Limit. Im Vergleich zu den USA sind wir in Europa noch nicht unter den Top 5 Marken angekommen. Und ich meine, wir sollten entweder Nummer 1 oder Nummer 2 sein. Es gibt keinen Grund, warum wir das nicht sein sollten. Das lässt uns also noch viel Spielraum. Wir streben immer danach, Marktanteile hinzu zu gewinnen und weiter zu wachsen.
Das vollständige Interview mit David Weinberg lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 40, die am 2. Oktober erscheint.