Die derzeitige Stimmung wird als “professionell” und “besser als erwartet” beschrieben. Trotz der problematischen Geschäftslage seien die Händler zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. Wie zu Beginn der Orderrunde üblich, sind die neuen Kollektionen für F/S noch nicht vollständig – ein Prozess, der erst in den nächsten Wochen abgeschlossen wird. Dott. Giovanni Lacatena, Wortmann, wünscht sich allerdings mehr Interesse an neuen Themen – und mehr Signale aus dem Handel. “Die meisten Einkäufer haben sich hier zu wenig mit Schuhen beschäftigt.
Mehr denn je komme es jetzt darauf an, die Ausrichtung der Sortimente gut zu durchdenken, so Fritz Terbuyken, ANWR. Für Heinzpeter Mandl, Leder&Schuh, ist es wichtig, “immer so viel Luft zu haben, dass auch neue Themen aufgegriffen werden können.”
Wie die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel optimiert werden kann, um beiden Partnern höchstmögliche Flexibilität zu geben – immer ausgerichtet am Interesse des Verbrauchers, war ein weiteres Thema der Diskussionsrunde. Es sei an der Zeit, dass die Branche endlich umdenkt, hieß es von vielen Teilnehmern. Jens Rauschen, Hamm Reno: “Wir schieben in unserer Branche einen Berg Ware vor uns her.” Gestückelte Liefertermine könnten, so Tenor der Runde, die optimale Lösung sein. Tim Müller, Astormüller, appellierte an den Handel: “Ihr müsst die Industrie fordern!”.
Im weiteren Gesprächsverlauf befasste sich die Runde mit einer von schuhkurier in Kooperation mit der Unternehmensberatung Hachmeister & Partner durchgeführten Studie. Für die “schuhkurier Schuhstudie 2013” waren Händler zur Ausrichtung ihrer Konzepte und Sortimente befragt worden. Zu den Kernthesen gehören unter anderem, dass insbesondere Kinderschuhe als problematisch eingeschätzt werden – auf der anderen Seite das Thema Wellness/Komfort als stark wachsend beurteilt wird.
Einen ausführlichen Bericht zum Roundtable-Gespräch sowie einen detaillierte Analyse der schuhkurier Schuhstudie 2013 lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 25.