Zu diesem Umsatzwachstum trugen alle drei Teilkonzerne bei, teilt Schwan-Stabilo mit. Kosmetik erzielte einen Umsatz von 387,2 Mio. Euro (+ 24%). Auch die Outdoor-Gruppe mit ihren vier Marken Deuter, Ortovox, Maier Sports und Gonso erreichte eine neue Bestmarke mit 245,0 Mio. Euro Umsatz (+ 13%). Die Stiftesparte Stabilo erwirtschaftete 217,9 Mio. Euro (+1,0 %).
Martin Riebel, CEO des Outdoor-Segments, sagt: „Wir hatten ein sehr gutes Jahr. Zwar spürten auch wir die Folgen von Energiekrise und Inflation. Aber stärker wog der Einfluss der aktuellen Megatrends Gesundheit, Nachhaltigkeit und Individualismus.“
Mit neuem Markenauftritt und dank großer Nachholeffekte aus Covid-Zeiten sei Deuter in seinem 125jährigen Jubiläumsjahr „bei weitem“ mehr als der Markt gewachsen und im Portfolio „aktuell die stärkste Marke“, so Riebel.
Die regionale Umsatzverteilung sei stabil. „Wachstum fand in Europa, Südamerika und Asien statt. Vor allem unsere junge Vertriebstochter in China hat sich überdurchschnittlich entwickelt und bestätigte somit unsere Entscheidung, in diesen Markt zu investieren. Denn auch in China entfliehen die Menschen vermehrt dem Stress der Megastädte, um in der Natur und beim Wandern Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.“
Für die Zukunft betont Martin Riebel: „Die Lager unserer Handelspartner sind voll, die Konsumzurückhaltung hält an, dazu kommt für Outdoor immer noch der ‚Faktor x‘, das Wetter, das die Order generell unberechenbarer macht. Auch wenn das Geschäftsjahr 2023/24 etwas schwieriger werden dürfte, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft.“