“Im Vorfeld haben Vetreter des Schuhdetailhandels in enger Zusammenarbeit mit Einkaufsvereinigungen mit einigen Lieferanten das Gespräch gesucht und dabei erneut auf die nach wie vor zu hohen Importpreise hingewiesen. Obwohl einige Fabrikanten die Einkaufspreise auf das Intervenieren des Handels angepasst haben, ist die Situation nach wie vor angespannt.
Empirische Vergleiche mit anderen europäischen Ländern zeigen leider, dass noch immer große Unterschiede bei den Einkaufspreisen bestehen. Dies führt unweigerlich zu höheren Verkaufspreisen, was vom Konsumenten verständlichweise nicht ohne weiteres akzeptiert wird. Der Schweizer Schuhdetailhandel ist auf eine höhere Marge als andere europäische Länder zwingend angewiesen. Nur schon die Lohnkosten und Mieten sind massiv höher als im nahen Ausland.
Die jetzige Situation verlangt vom Lieferanten nicht nur ein Umdenken, sondern ein unverzügliches Handeln, damit der Schweizer Schuhdetailhandel nicht zunehmend unter einen unerträglichen Druck gerät, was letztlich nicht im Interesse der Lieferanten sein kann.”