Die Anzeige erfolgte bei der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte und Korruption (WKStA) in Wien. Wie die „Financial Times“ berichtet, wird in der Klage gemutmaßt, Signa Development habe vor ihrem Insolvenzantrag am 29. Dezember 2023 „rechtswidrige Geschäfte“ getätigt. Festgestellt worden sei zudem der Abfluss von Vermögenswerten in Höhe von mehr als 662 Mio. Euro von Signa Development an indirekte Anteilseigner und Schwestergesellschaften. Dafür gebe es „keine wirtschaftliche oder operative Rechtfertigung“, zitiert die Financial Times aus der Klage. Diese Zahlungen müssten überprüft werden, so die Forderung. Den Gläubigern seien keine wesentlichen Informationen offengelegt worden. Sie fürchten den Totalverlust ihrer Anlagen.
Auf ihrer Homepage erläutert die Signa Development ihre Werte: „Als führendes Immobilienunternehmen bilden Integrität, Fairness, Verantwortungsbewusstsein, Compliance und Transparenz den Maßstab des Handelns“, heißt es da. Die Zusammenarbeit mit Kapitalgebern sei „geprägt von Transparenz, Gleichbehandlung, Offenheit und Vertrauen“.