„Die ganze Welt ist auf der Simac“, erklärte Tilo Ullmer von Fortuna gegenüber STEPTECHNIK. Auch Besuchergruppen, die er auf der vergangenen Messe vermisst habe, z.B. aus Bangladesh, Pakistan und aus Osteuropa, seien vor Ort gewesen. Auch Alfons Tremml von Huntsman war mit der Messe zufrieden. „Nicht nur die Anzahl der Besucher steigt, sondern auch das Niveau. Ich führe hier im Vergleich zu früheren Messen intensivere Gespräche.“ So würden Projekte konkret und en Detail besprochen, so Tremml. „Wir haben gut zu tun“, berichtete Klaus Freese. Sein Unternehmen profitiere von der allgemeinen Marktentwicklung, so der Desma-Geschäftsführer. „China will nicht länger die billige Werkbank für den Rest der Welt sein. Entsprechend kommt es zu Verschiebungen in der Schuhindustrie. Wir spüren sehr deutlich, dass die europäischen Hersteller wieder verstäkt Fertigungskompetenz aufbauen“, so Klaus Freese.
Der Mega-Trend der Simac lautete Automatisierung. „An diesem Thema führt kein Weg vorbei“, so Christopher Thornhill von Atom. So sei auf der Messe in Mailand zu beobachten, dass vor allem den Ständen, die Lösungen im Bereich der automatisierten Schneidetechnik zeigten, Hochbetrieb herrsche. „Nicht nur Hersteller aus Europa, auch in China ist das Thema Automatisierung gefragt. Vorteile wie Materialeinsparung und Schnelligkeit sind auch dort stärker im Fokus als in der Vergangenheit“, berichtete Thornhill.
Einen ausführlichen Bericht von der Simac lesen Sie in STEPTECHNIK Ausgabe 2.