Damit lag das Unternehmen über den Analystenerwartungen von 2,3 bis 2,38 Mrd. US-Dollar (2,09 bis 2,17 Mrd. Euro). Währungsbereinigt betrug das Umsatzwachstum 11,5 %, wobei ein positiver Wechselkurseffekt in Höhe von 33,9 Mio. US-Dollar (30,85 Mio. Euro) ausgewiesen wurde.
Im Großhandel stiegen die Erlöse um 15 %, im Direktvertrieb um 11 %. Regional verzeichnete Skechers besonders starke Zuwächse in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (+48,5 %) sowie im internationalen Großhandel (+29,6 %), während die Umsätze in China um 8,2 % zurückgingen.
Der Nettogewinn kletterte im Quartal um 21,5 % auf 170,5 Mio. US-Dollar (155,16 Mio. Euro). Das verwässerte Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 0,91 US-Dollar im Vorjahr auf 1,13 US-Dollar (0,91 Euro auf 1,13 Euro).
Die Quartalszahlen wurden vor dem Hintergrund fortschreitender Privatisierungspläne veröffentlicht. Im Mai hatte Skechers eine Übernahmevereinbarung mit der brasilianischen Private-Equity-Firma 3G Capital im Volumen von 9 Mrd. US-Dollar (8,19 Mrd. Euro) bekanntgegeben – die größte Schuh-Übernahme der Geschichte. Der Deal sieht unter anderem eine Barabfindung von 63 US-Dollar oder 57 US-Dollar (57,33 Euro oder 51,87 Euro) je Aktie sowie die Ausgabe nicht handelbarer Eigenkapitaleinheiten in einer neu gegründeten Muttergesellschaft vor.
Nach einem abgewiesenen Antrag auf einstweilige Verfügung im Juli arbeitet Skechers nun am Abschluss der Transaktion, der voraussichtlich im dritten Quartal erfolgen soll. Der Hauptsitz in Manhattan Beach, Kalifornien, und das derzeitige Managementteam sollen bestehen bleiben.