In seiner Rede in Oregon warb Obama für eine Verabschiedung des Trans-Pacific Partnership (TPP) Handelsabkommens. Nike-CEO Mark Parker erklärte, der Schuhhersteller werde „moderne Produktionsmethoden“ und eine Supply Chain innerhalb der USA entwickeln, sollte TPP kommen. Innerhalb der kommenden zehn Jahre sollten so rund 10.000 Jobs geschaffen werden.
Kritik an TPP kommt dagegen von New Balance. Das Unternehmen aus Boston betreibt weiterhin Schuhproduktion in den USA und befürchtet, dass durch den Wegfall von Einfuhrzöllen auf Importe z.B. aus Vietnam Tausende von Jobs in den Fabriken bedroht sein könnten. Laut einem Bericht des US-Magazins Politico lässt Nike bereits heute in 67 Fabriken in Vietnam mit mehr als 330.000 Arbeitern fertigen, die weniger als 1 Dollar pro Stunde verdienen.
Im Gegenzug betonte Mark Parker, dass Nike in den USA 26.000 Mitarbeiter in den USA beschäftigt. Zudem würden derzeit Sohlen in Werken in Oregon und Missouri produziert. Diese industrielle Basis solle künftig durch innovative Herstellungsprozesse ausgebaut werden.