„Wir haben in der Partnerschaft mit Zalando nicht einfach nur eine Anbindung gesucht”, erklärte Günter Althaus in München. Laut dem Vorstandsvorsitzenden entspreche die Schaffung von Zugängen zu leistungsfähigen Online-Plattformen dem originären Auftrag der ANWR als Einkaufskooperation – indem einheitliche Verträge geschaffen, technische Schnittstellen realisiert und marktfähige Konditionen verhandelt würden. Man habe mit Zalando vereinbart, so Althaus weiter, dass jedes Paket mit der Marke schuhe.de gekennzeichnet wird. Zudem werde über den Rechnungssteller schuhe.de dem Empfänger verdeutlicht, dass der Artikel von einer Gemeinschaft stationärer Händler stamme, die man auch vor Ort wiederfinden könne.
„Warum hat Zalando diese Bedingungen akzeptiert? Weil die ANWR das größte verfügbare Schuhsortiment in Deutschland bieten kann. Das Projekt schuhe.de zeigt, wie eine Summe von Kleinen mit den großen Akteuren mithalten kann. Auf diese Leistung sollten wir stolz sein.”
Ab 2018 will die ANWR ihren Mitgliedern außerdem eine zentrale Fullservice-Abwicklung bieten, um das Päckchenpacken vor Ort zu reduzieren. „Damit sie und ihre Mannschaft nach wie vor die volle Aufmerksamkeit auf die Kundin im Geschäft richten können, während ihre Bestände gleichzeitig online verfügbar sind”, erklärte Günter Althaus.