Das Münchner Kaufhaus Ludwig Beck hat im ersten Quartal 2026 einen Bruttowarenumsatz in Höhe von 17,9 Mio. Euro erwirtschaftet und musste damit einen Umsatzrückgang von 2 % hinnehmen (1. Quartal 2025: 18,3 Mio. Euro). Im Gesamtmodemarkt lag das Umsatzminus im ersten Quartal laut des Ludwig Beck-Finanzberichts bei -4 %. Mit dem Textil-Segment setzte Ludwig Beck 13,7 Mio. Euro um (1. Quartal 2025: 14,2 Mio. Euro). Mit dem Non-Textil-Segment konnte Ludwig Beck bei einem Umsatz von 4,2 Mio. Euro leicht zulegen (1. Quartal 2025: 4,1 Mio. Euro).
Der Rohertrag verringerte sich leicht auf 6,8 Mio. Euro (1. Quartal 2025: 7,0 Mio. Euro). Wegen höherer Preisabschriften aufgrund eines längeren Abverkaufs von Herbst-/Winterware sank die Nettorohertragsmarge von 45,6 % auf 45,1 %.Die betrieblichen Aufwendungen liegen stabil bei 8,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug -1,2 Mio. Euro (1. Quartal 2025: -1,1 Mio. Euro). Das Finanzergebnis belief sich wie im Vorjahreszeitraum auf -0,7 Mio. Euro. Damit lag das Ergebnis vor Steuern (EBT) bei -2,0 Mio. Euro (1. Quartal 2025 -1,8 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern (EAT) betrug -2,1 Mio. Euro (1. Quartal 2025: -1,9 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme betrug zum 31. März 2026 161,2 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 160,8 Mio. Euro). Zum 31. März 2026 verfügte der Ludwig Beck-Konzern über ein Eigenkapital in Höhe von 59,8 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 61,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug 37,1 % (31. Dezember 2025: 38,5 %). In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 lag die Anzahl der Mitarbeitenden ohne Auszubildende bei 391 (1. Quartal 2025: 416). Gewichtet nach Vollzeitäquivalenten betrug die Zahl der Mitarbeitenden 255 (1. Quartal 2025: 266). Zum Stichtag 31. März 2026 beschäftigte Ludwig Beck 38 Auszubildende (31. März 2025: 39). Ludwig Beck blicke dem Bericht zufolge aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen vorsichtig auf das aktuelle Geschäftsjahr, bleibe jedoch überzeugt von der Relevanz des stationären Handels.