Auf dem diesjährigen Partnerevent in Jochberg stellte Lowa vor rund 100 Händlern die wirtschaftlichen Kennzahlen des letzten Geschäftsjahres vor. Das Unternehmen hat demnach 2025 ein neues Rekordergebnis erzielt. Mit einem Absatz von rund 3,1 Mio. Paar Schuhen (+5,0 %) und einem Nettoumsatz von 242,1 Mio. Euro (+3,5 %) entwickelte sich der Outdoor-Spezialist deutlich besser als der Markt und gewann in mehreren Kernregionen Marktanteile hinzu, obwohl die Outdoor-Branche 2025 von Unsicherheiten wie den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten und den US-Zöllen geprägt war. Lowa profitierte von seinem breiten Produktportfolio. Weitere Erfolgsfaktoren sieht das Unternehmen in seiner klaren Produktionsstrategie und der engen Zusammenarbeit mit dem Fachhandel.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Lowa vorsichtig optimistisch. Das Unternehmen rechnet mit einer insgesamt stabilen Entwicklung. „Dass wir in diesem Marktumfeld das beste Ergebnis unserer Unternehmensgeschichte erzielen konnten, ist alles andere als selbstverständlich“, betont Alexander Nicolai, General Manager Operations bei Lowa. Er sieht in den Zahlen einen Zwischenerfolg der Strategie „New Summits. Together. Lowa Strategy 2030“ Mit dieser hat Lowa vor zwei Jahren eine Roadmap für die Jahre bis 2030 skizziert. Im Zentrum stehe dabei weiter das Produkt, versichert Nicolai: „Unser Ziel ist es, die besten Outdoor-Schuhe für das beste Outdoor-Erlebnis an den Mann zu bringen. Wenn jemand zehn Stunden lang bei schlechtestem Wetter wandern war, dann zu Hause ankommt und sich seine Füße gut anfühlen, dann haben wir unser Ziel erreicht.“ Von dem Ziel, neue Produktgruppen einzuführen, profitierte Lowa bereits letztes Jahr. 2024 launchte der Outdoor-Hersteller die neue Kategorie Trailrunning. Die hohe Nachfrage nach dieser sowie nach sportlichen Low- und Mid-Cut-Modellen waren ein wichtiger Faktor für den Umsatzrekord. Das Kernsortiment soll dabei nicht vernachlässigt, sondern behutsam weiterentwickelt werden, um loyalen Kunden auch künftig zu bieten, was sie an Lowa schätzen. Weiterhin verbessert werden soll die internationale Durchdringung, sagt Nicolai: „Wir haben noch Wachstum in Europa, den wir generieren können, aber auch in den USA, China und auch über D2C.“