„Insofern freuen wir uns, dass wir mit 381 Mio. Euro Outdoor-Außenumsatz in den ersten fünf Monaten 2023 sogar leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes liegen“, sagt Dominik Solleder, Geschäftsführer von Sport 2000. Damit stiegt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,5% an. Im Jahr 2022 konnte der gesamte Outdoor-Außenumsatz des Unternehmens auf einen Wert von fast 1 Mrd. Euro gesteigert werden. Tim Wahnel, Verantwortlicher der Outdoor-Division, erklärt: „Die Nachfrage am POS ist ungebrochen und Outdoor weiterhin gefragt.“ Zwar habe der Handel auch weiterhin mit Herausforderungen wie hohen Lagerbeständen und gestiegenen Kosten zu kämpfen, man bleibe dennoch „optimistisch, dass der Erlebnisbereich Outdoor weiterhin mit einer soliden Nachfragesituation rechnen kann.“ Nichtsdestotrotz schrumpft der Anteil der Outdoor-Außenumsätze im Vergleich zu den anderen Anteilen am Gesamtumsatz etwas. So hatte sich der Wert 2022 leicht von 34% auf 29% verringert. Solleder erklärt: „Diese Verschiebung ist insbesondere auf starke Aufholeffekte im Teamsportbereich zurückzuführen, der fast 40% in 2022 gewachsen ist. Outdoor bleibt aber weiterhin unsere umsatzstärkste Kategorie.“
Im Zuge der Bekanntgabe der Ergebnisse betonte der zur ANWR Group gehörende Multichannel-Händler die aktuellen Unternehmungen in der hauseigenen Strategie. Neben neuen Bike-Konzepten wird auch die Kooperation mit der Schulungsplattform Myagi erwähnt. Hier möchte man dem Fachkräftemangel entgegenwirken, indem man beispielsweise digitales Lernen sowie Live-Schulungen ermöglicht. Schließlich weist Sport 2000 auch auf den Transformationsprozess hin, den das Unternehmen gemeinsam mit Vaude Academy durchläuft. Dadurch soll Nachhaltigkeit als wesentlicher Teil der Unternehmensstrategie etabliert werden, um die hauseigene Roadmap inklusive messbarer Ziele und konkreter Maßnahmen erreichen zu können.