Auf der Generalversammlung in Mainhausen zog die Sport 2000 Group International Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr. Bereinigt erwirtschaftete Sport 2000 einen Bruttohandelsumsatz von 4,9 Mrd. Euro. Das entspricht, so Sport 2000, einem stabilen Like-for-Like-Vergleich bei einem Umsatzrückgang von 2,2%. Sport 2000-CEO Margit Gosau erläutert: „Vergleicht man den Bruttohandelsumsatz in absoluten Zahlen, erscheint der Rückgang höher. Das liegt primär an der Berücksichtigung von Ländern in der Hochrechnung, die inzwischen nicht mehr zur Sport 2000 Group International gehören, sowie an Abgängen von Handelsunternehmen in bestehenden Märkten. Wir haben uns bewusst aus einigen wenigen Märkten zurückgezogen, in denen wir langfristig kein strategisches Entwicklungspotenzial mehr gesehen haben.“
Parallel dazu hätten auch wirtschaftliche Faktoren Faktoren wie Insolvenzen, Geschäftsaufgaben oder fehlende Nachfolgelösungen zu einer Bereinigung des Händlerportfolios geführt. Gosau fügt hinzu: „Diese Bereinigung von Markt-Repräsentanzen war notwendig, um unsere Organisation strategisch zu stärken und langfristig resilient aufzustellen.“
Die Verbundgruppe hat vergangenes Jahr das Absolute Teamsport-Format ausgebaut und in Polen, Israel und Zypern lizensiert. Ein zentraler Fokus liege nun außerdem auf der gruppenweiten Marken-, Banner- und Formatstrategie, was sich an der zuletzt gestarteten We know Sports-Kampagne mit Logo- und CI-Relaunch zeigt. Die Themen Outdoor und Teamsport sollen künftig ausgebaut werden. Vor allem Absolute Run und Absolute Teamsport hätten zuletzt eindrucksvolle Zahlen geliefert, erklärte Gosau: „Die Kennzahlenentwicklung der Handelspartnerinnen und Handelspartner, die die Absolute-Formate umgesetzt haben, ist extrem dynamisch. Nicht wenige FachhändlerInnen konnten ihre Umsätze und ihre Profitabilität in den ersten Monaten um 40-50% steigern und in einigen Fällen sogar verdoppeln. Die Transformation hat bisher bei allen Partnerinnen und Partnern eine nachhaltig positive Entwicklung aller relevanten Retail-Kennzahlen gebracht und auch neue Zielkunden konnten gewonnen werden wie z. B. mehr weibliche und auch jüngere Konsumentinnen und Konsumenten.“