Innenstädte
„Die hochpreisigen Formate im Handel sind weiter unter Druck geraten. Ganz billig funktioniert aber auch nicht. Preiswertanbieter wie Zeeman oder Tedi wachsen. Aber wir reden von Läden, die Durchschnittsumsätze erwirtschaften, wie sie Schlecker mal erreichte. Da ist auch ganz wenig Luft. Vor allem dann, wenn Unternehmen im Mittelpreisbereich ihre Preise senken und effizienter werden.“
– Prof. Dr. Dr. Thomas Roeb
„Deutsche Innenstädte befinden sich in einem regelrechten Widerspruchsdilemma. Wir haben autofreie Innenstädte auf der einen Seite und auf der anderen Seite wird der ÖPVN aus Geldmangel runtergefahren. Wir sehen steigende Komplexität und Überbürokratisierung. Aber wir haben nicht besetzte Stellen in der Verwaltung.“
– Prof. Dr. Gerrit Heinemann
„Ein Problem in den Innenstädten ist auch, dass jedes Gebäude jemand anderem gehört. Es gibt kein zentrales Innenstadtmanagement. Und so haben wir zehn Handyläden in einer Innenstadt und können das nicht verhindern.“
– Prof. Dr. Dr. Thomas Roeb
„Wir haben vor zwei Jahren erstmals in Deutschland einen Kipppunkt erlebt: Die Verkaufsfläche sank. Wir müssen uns damit anfreunden, dass wir nicht mehr 300.000, sondern unter 200.000 Läden haben.“
– Prof. Dr. Gerrit Heinemann