Das EBITDA lag laut Unternehmen bei 66 Mio. Euro und damit 16 % unter dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge erreichte 12,5 %. Gleichzeitig verbesserte sich die Nettofinanzposition auf 116,8 Mio. Euro; im Vorjahr lag sie bei 147,5 Mio. Euro.
Regional betrachtet blieb die Tecnica Group stark international ausgerichtet. Nach Unternehmensangaben wurden 93 % des Umsatzes außerhalb Italiens erwirtschaftet. Der italienische Markt legte um 3 % zu. In Europa verzeichnete die Gruppe ein Plus von 8 %, in den USA ein Wachstum von 2 %.
Auch auf Produktebene entwickelte sich das Geschäft ausgewogen. Die beiden Hauptkategorien Schuhe sowie Sportausrüstung wuchsen laut Tecnica Group jeweils. Zum Portfolio der Ausrüstung zählen unter anderem Ski, Skischuhe und Inline-Skates. Am Gesamtumsatz hatten Schuhe einen Anteil von 57 %, Sportausrüstung kam auf 43 %.
„In einem zunehmend komplexen internationalen Umfeld, das durch objektive operative Schwierigkeiten gekennzeichnet ist, ist es der Gruppe gelungen, die
Auswirkungen abzufedern und das Jahr widerstandsfähig abzuschließen. Gleichzeitig wurde die organisatorischen Weiterentwicklung des Geschäftsmodells vorangetrieben“, sagt Andrea Dorigo, CEO der Tecnica Group.
Für 2026 kündigt das Management einen taktisch und strategisch ausgerichteten Kurs an. Im Mittelpunkt sollen nach Unternehmensangaben der Endkunde, dessen Bedürfnisse sowie die weitere Schärfung der einzelnen Markenprofile stehen. Ziel sei es, das künftige Wachstum der Gruppe gezielt zu steuern.
Im Nachhaltigkeitsbereich verweist die Gruppe auf ihr 2021 gestartetes Projekt „Recycle Your Boots“. Dabei werden gebrauchte Skischuhe gesammelt und recycelt. Nach Unternehmensangaben wurden in vier Jahren rund 60.000 Paar erfasst. Dadurch seien rund 900 Tonnen CO2-Emissionen eingespart worden.
Zur Tecnica Group gehören die Marken Tecnica, Nordica, Moon Boot, Lowa, Blizzard und Rollerblade. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in mehr als 80 Ländern aktiv und beschäftigt aktuell 3.455 Mitarbeitende.