“Mit einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung bestätigten die beiden Leitmessen die weltweite Bedeutung von technischen Textilien und der Verarbeitung von textilen Materialien”, so Braun weiter. Insgesamt 1.652 Aussteller aus 56 Nationen präsentierten ihre Neuheiten. Dies entspricht einem Wachstum von acht Prozent zu 2011. Technische Textilien sind in vielen Bereichen selbstverständlich geworden, wie beispielsweise in der Bekleidungstechnik sowie im Automobil- und Sicherheitssektor. Sie stellen besondere Anforderungen an Maschinen und Anlagen zur textilen Verarbeitung. Die Hightech-Anlagen können alles nähen von leichten bis sehr schweren Materialien – von funktionaler Bekleidung über Autositze und Sicherheitsgurte bis hin zu Flugzeuginterieurs.
Das Messedoppel verbindet exakt diese Aspekte und entfaltet so starke Synergien auf Aussteller- und Besucherseite. Die Texprocess baute ihre Position als internationale Leitmesse für die textile Verarbeitung bei der zweiten Ausgabe weiter aus.
330 Aussteller aus 38 Ländern (2011: 326 Aussteller aus 40 Ländern) präsentierten vom 10. bis 13. Juni ihre Hightech- Lösungen und stellten damit das Innovationspotenzial der Branche heraus. Die Texprocess deckt die gesamten Prozessschritte der Textilverarbeitung ab. Das umfangreiche Produktangebot erstreckt sich von Design und Zuschnitt über Nähen, Fügen, Sticken und Stricken bis hin zu Finishing, Textildruck, Logistik und IT.
“Das Zukunftskonzept aus Techtextil und Texprocess hat Aussteller und Besucher aus allen Branchen gleichermaßen begeistert. Gerade die anschaulichen Anwenderbeispiele bei beiden Veranstaltungen bestätigen den Innovationscharakter unserer Aussteller,” sagte Braun. “Bereits 2011 hatten wir ein Top-Ergebnis. Dass wir dieses Jahr nochmals so deutlich zulegen konnten, bekräftigt die erfolgreiche Strategie unseres Messedoppels.” Die große Zufriedenheit auf Besucherseite von rund 95 Prozent spiegelt die hohe Qualität der beiden Fachmessen wider. Deutlich zugenommen hat die Internationaliät der Veranstaltungen: Insgesamt kamen rund 22.000 Besucher aus dem Ausland nach Frankfurt. Die Top-Besucherländer und -regionen sind neben Deutschland Italien, Frankreich, die Türkei, Großbritannien, die Schweiz und Osteuropa, darunter die Russische Förderation, Polen, die Tschechische Republik und Rumänien.