Schon ein Jahr nach ihrer Heirat mit Hermann war Gloria Dodenhof im Jahr 1966 ins Unternehmen eingetreten und hatte sofort Verantwortung übernommen: Zusammen mit ihrer Schwiegermutter Betty Dodenhof leitete sie die Abteilung Damenkonfektion. Im selben Jahr kam Sohn Ralph zur Welt, heute alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. 1973 folgte Sohn Kai, der in den Jahren 2003 bis 2013 ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung war.
Die gelernte Porträt- und Industriefotografin baute insbesondere den Modebereich systematisch aus und entwickelte parallel mit ihrem Mann Hermann die ersten Centerstrategien für das Stammhaus in Posthausen. Beide übernahmen Ende der 70er-Jahre schließlich die volle Verantwortung für das Unternehmen, in dem damals 400 Mitarbeiter beschäftigt waren.
Immer mehr wuchs die Vision, aus dem Einrichtungs- und Warenhaus ein Einkaufszentrum zu machen. In den Folgejahren stand Dodenhof nicht nur für Möbel und Mode, auch Technik und Supermarkt sollten weitere wichtige Säulen werden, was bis heute Bestand hat. In den 80er-Jahren folgte ein Neubau dem anderen und Dodenhof wurde 1983 schließlich zur „Einkaufsstadt, die alles hat“.
1994 realisierte Gloria Dodenhof mit ihrem Mann Hermann „Das Modehaus der Superlative“, mit 20.000 qm eines der größten Modehäuser im Land. Zusammen mit ihren Söhnen baute das Unternehmerpaar den Standort in Posthausen weiter aus, 1998 eröffnete das Unternehmen im schleswig-holsteinischen Kaltenkirchen den zweiten Standort – zunächst als Einrichtungshaus, 2006 folgte die Erweiterung um das Modehaus.