Kaum ein Segment ist mehr daran interessiert, seine Marken und Produkte bestmöglich zu schützen, als der Luxusgütermarkt. Um Sicherheit geht es bei der Wertschöpfungskette von Designertaschen und -schuhen, ebenso um maximale ’Sauberkeit‘ des Produkts und Kontrolle im Hinblick auf ökologische und soziale Standards. Und nicht zuletzt ist der Wert der Marke an sich unbezahlbar, weshalb die Produktion und das Inverkehrbringen von Plagiaten nicht nur einen kriminellen Akt darstellen, sondern auch eine große Gefahr für Luxuslabels von Burberry bis Rolex.
Als Spezialist für alle Bereiche der Produktsicherheit versammelte UL Vertreter verschiedener Marken in Mailand. Im Rahmen des Workshops wurden verschiedene Aspekte rund um das Thema Sicherheit diskutiert. So stellte Dr. Anne Bonhoff, seit 25 Jahren bei UL als Spezialistin für Umweltfragen tätg, die Greenpeace Detox Kampagne vor. Diese hat ambitionierte Ziele für eine saubere Produktion von Kleidung formuliert. Zahlreiche internationale Modemarken und Verbände haben sich der Kampagne angeschlossen.
Fred Waelter, Audit Experte bei UL, schilderte in seinem Vortrag, was bei solchen Prüfungen an Produktionsstätten passiert, welche Fragen zu klären sind und worauf zu achten ist. Auch bei Audits gebe es Qualitätsunterschiede, so der Fachmann. Audits von schlechter Qualität durchzuführen sei schlimmer, als diese gar nicht vorzunehmen, so Waelter.
Im folgenden widmete sich der Workshop den Anforderungen hinsichtlich Produktqualität auf dem chinesischen Markt. Experten aus dem Reich der Mitte gaben Details und Zahlen zum Thema bekannt.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 25.