Flächenbereinigt musste CCC einen Umsatzrückgang um 9,2% verzeichnen. Zugleich sank der Nettogewinn deutlich um rund 40% auf 15,5 Mio. Euro. In Deutschland tut sich der Schuhanbieter aus Polen weiter schwer. Der Umsatz ging hierzulande um 12,3% auf 22,6 Mio. Euro zurück. Ende Juni betrieb der Filialist insgesamt 1.164 Geschäfte, davon 79 in Deutschland. Zuletzt wurde Ende Juni in Berlin auf der Tauentzienstraße ein fast 1.800 qm großer Flagship-Store eröffnet. Seit Februar leitet Henri Hampe das operative Geschäft des Schuhhändlers in Deutschland. Im Mai übernahm CCC zudem 70% der Anteile an der Karl Vögele AG. Laut CCC verzeichnete das Schweizer Unternehmen 2017 ein negatives EBITDA in Höhe von 5,2 Mio. Euro. Ab 2020 soll das börsennotierte Unternehmen jedoch wieder in die Gewinnzone zurückkehren.
CCC investiert in Logistik
Zudem soll in der Schweiz der Onlineshop Eobuwie an den Start gehen, der ebenfalls zur CCC-Gruppe gehört. In den ersten sechs Monaten des Jahres legte der Onlineumsatz um 54% auf rund 90 Mio. Euro zu. Zum weiteres Ausbau des Onlinekanals hat CCC im Juni die Mehrheit am polnischen E-Commerce-Anbeiter DeeZee übernommen. Aktuell wird zudem ein neues Logistikzentrum im polnischen Zielona Gora errichtet. Von hier aus sollen ab dem kommenden Jahr die
Online-Kunden in den 13 Ländern, in denen Eobuwie aktiv ist, beliefert
werden. Ziel ist eine Gesamtfläche von 150.000 qm.
Neueröffnung in Tirol
Im Einkaufszentrum Telfspark in Telfs wurde am 23. August die dritte und gleichzeitig bisher größte Tiroler Filiale des Schuhmode-Anbieters eröffnet. „Wie wichtig Tirol für CCC ist, wird durch die neue Filiale im Oberland eindrucksvoll unterstrichen“, erklärte General Manager Mag. Gerald Zimmermann, der von Graz aus auch die slowenischen, kroatischen und deutschen Tochtergesellschaften führt. „Im Telfspark haben wir eine ehemalige Filiale von Charles Vögele Textil übernommen“, erklärte Zimmermann.