Händler aus Deutschland hatten zuletzt kritisiert, Vivobarefoot betreibe intensiven Direktvertrieb und starte bereits früh in der Saison Preisaktionen im eigenen Webshop. Dadurch werde der Abverkauf im stationären Handel erschwert. Diesen Vorwurf weist das Unternehmen gegenüber schuhkurier zurück. „Handelspartner bleiben für Vivobarefoot sehr wichtig, insbesondere da wir unsere Outdoor-first-Strategie weiter stärken. Unser Ziel ist es, die Marke sowohl digital als auch im Handel weiter auszubauen – nicht, Kundinnen und Kunden von unseren Partnern wegzulenken. Es ist wichtig, dass Konsumentinnen und Konsumenten unsere Schuhe im stationären Handel fühlen, anfassen, anprobieren und direkt erleben können.“
Auch beim Thema Preisaktionen will die Marke beruhigen. Man verstehe die Bedenken des Handels, heißt es aus dem Unternehmen. Deshalb seien zentrale Styles und Hero-Produkte grundsätzlich von Rabattkampagnen ausgenommen. Der Fokus liege weiterhin darauf, die Premiumpositionierung der Marke zu sichern und den Verkauf zum regulären Preis zu stärken. Langfristige Handelspartnerschaften hätten dabei hohe Priorität.