Der Schuhanbieter Caprice hat am 25. Juni rund 40 Führungskräfte des Schuhhauses Werdich begrüßt, darunter die Geschäftsleitung sowie zahlreiche Filialleiterinnen und -leiter. Der Austausch zwischen Hersteller und Handel fand am Caprice-Standort in Pirmasens statt – das Ziel: ein tieferes gemeinsames Verständnis für Produktqualität, Marktanforderungen und Zukunftsperspektiven im Schuheinzelhandel.
Neben der Präsentation der aktuellen Caprice- und Peter-Kaiser-Kollektionen standen exklusive Einblicke in das Technologie- und Innovationszentrum des Unternehmens auf dem Programm. Themen wie Passform, Materialwahl und Designtrends wurden ebenso behandelt wie die technologische Umsetzung markeneigener Komfortlösungen. In einer praxisnahen Einheit zur Lederkunde vermittelten Lederspezialisten viel Wissen über Lederarten, deren Eigenschaften und die kunstvolle Verarbeitung.
Ein Highlight war die Live-Schaltung in eine asiatische Caprice-Produktionsstätte mit über 1.100 Mitarbeitenden. Die Gäste erhielten dabei die Gelegenheit, direkt mit dem Techniker Wolfgang Keller vor Ort zu sprechen.
„Der direkte Austausch mit unseren Partnern aus dem Handel ist für uns essenziell. Nur wenn wir gemeinsam die Anforderungen des Marktes verstehen und darauf reagieren, können wir dauerhaft erfolgreich sein“, betont Jürgen Cölsch, Geschäftsführer der Caprice Schuhproduktion GmbH & Co. KG. „Denn so überzeugend technologische Innovation, Design und Produktions-Know-how auch sein mögen – entscheidend ist, wie unsere Schuhe am Point-of-Sale den Kundinnen und Kunden präsentiert und verkauft werden. Unsere Schuhe und Marken bekommen erst im Schuhhandel ein Gesicht: Dort beraten und begeistern engagierte Verkäuferinnen und Verkäufer – und bringen unsere Geschichten und Schuhe direkt in die Herzen und an die Füße der Menschen. Diese Symbiose funktioniert nur durch eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit.“
Auch auf Handelsseite wurde die Bedeutung dieses Austauschs unterstrichen. Die Geschäftsführer des Schuhhauses Werdich – Friedrich Werdich, Nora Johanna Werdich und Jörg Riemer – zeigten sich überzeugt davon, dass die enge Verzahnung zwischen Industrie und Handel nicht nur sinnvoll, sondern für die Zukunftsfähigkeit beider Seiten essenziell ist.