Sie nutzen außerdem die App Beekeeper. Warum haben Sie sich dafür entschieden und welches Ziel stand dabei im Vordergrund?
Wir nutzen Beekeeper seit anderthalb Jahren, um den Informations- und Kommunikationsfluss im Unternehmen aufrechtzuerhalten – mit der Möglichkeit, wirklich alle zu erreichen, von der Geschäftsleitung bis zu den Mitarbeitern auf der Fläche. Wichtig ist aber: Die App ersetzt nicht die persön-liche Begegnung und die Besuche in den Filialen. Im Gegenteil: Das Analoge wird noch wichtiger. Beekeeper hilft uns dabei, den richtigen Mix zu finden. Eingeführt haben wir das ganz bewusst analog – auf einer Filialleitertagung, bei der die Filialleiter die App gemeinsam heruntergeladen und direkt getestet haben. Unser Ziel war, die Mitarbeitenden von Anfang an einzubinden.
Was hat sich seit Einführung der App messbar oder spürbar verbessert?
Seitdem sind die Teams besser informiert, und das Gemeinschaftsgefühl ist spürbar stärker geworden. Das sieht man zum Beispiel bei Jubilaren: Da kommt natürlich ein Brief oder ein Blumenstrauß von der Geschäftsführung und den Filialleitern. Wenn jedoch die Mitarbeitenden ein Foto der Person auf der Plattform sehen, steigt die Identifikation. Auch der Ideentransfer zwischen den Filialen hat sich verbessert: Wenn das Visual-Merchandise-Team in einer Filiale zum Beispiel die neue Ware gestaltet, wird ein Foto geteilt – und die anderen nutzen das als konkrete Hilfestellung und Inspiration für die eigene Fläche. So fördern wir Kompetenz und Schnelligkeit in den einzelnen Stores.
Gab es anfangs Sorgen, dass die App missbraucht wird oder dass „mitgelesen“ wird?
Wir haben uns das vorher sehr genau überlegt. Aber das Vertrauen war sowohl vonseiten der Geschäftsführung als auch der Mitarbeiter sofort da. In Beekeeper gibt es zwei Haupt-bereiche: einen offenen Stream, ähnlich Facebook, und eine Chat-funktion. Wenn eine Filialleitung die Chatfunktion nutzt, ist klar, dass die Geschäftsleitung nicht mitliest. Das ist geschützt, und das haben alle direkt verstanden. Wir haben von Anfang an transparent gemacht, welche Policy gilt, und bisher musste ich nicht eingreifen. Wenn die Werte im Unternehmen stimmen, ist auch so eine App kein Problem. Bei uns ist das wirklich ein wilder Mix im Stream – von ‚Wir trinken gerade Sekt, weil wir eine Jubilarin feiern‘ bis zu Hard Facts wie: ‚Produktinfo zur neuen Marke xy‘. Dieser Mix funktioniert aktuell gut für uns.