Zu den ersten Anbietern, die die App von Footprint Technologies nutzen, gehören die Sicherheitsschuhanbieter Uvex und Elten sowie der Ausrüster Würth. Auf der A+A in Düsseldorf, der Fachmesse für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz, werden diese Unternehmen das Verfahren an ihren Ständen präsentieren. Weitere Anbieter sollen folgen, man befinde sich aktuell in enger Abstimmung mit verschiedenen Unternehmen, so Brendel: „Wir wollen mit allen relevanten Marken zusammenarbeiten.“ Und auch kleinere Unternehmen sind herzlich willkommen. Die Kosten seien überschaubar. Beim Onboarding der Industrie
sei es zunächst wichtig, dass die Schuhe des Herstellers mit allen Daten ins System eingepflegt werden. Für einen Händler falle ein Transaktionspreis pro Messung an. Die Software laufe auf jedem Handy ohne App-Installation. Wer den Minipod, der neben Komfortfußbetten auch Individualeinlagen empfehlen kann, nutzen will, muss diesen erwerben, kann ihn dafür aber auch dauerhaft einsetzen. Zugleich biete das System, so Brendel, nicht unerhebliches Cross-Selling-Potenzial. Und falls der Händler die in der App hinterlegten Schuhmodelle nicht im Sortiment hat, ist das kein K.-o.-Kriterium. Brendel erklärt das so: „Die App bietet auch eine Größenangabe in Mondopoint sowie eine einfache Weitenangabe. Ein Händler, der sein Sortiment in der Regel gut kennt, kann dann damit sämtliche Schuhe aus seinem Angebot hinzuziehen und verkaufen.“ Und interessant ist der Gedanke der Regelmäßigkeit. Etwa alle zwei Jahre müssten im Sicherheitsschuhbereich die Füße neu vermessen werden, um eventuelle Veränderungen zu berücksichtigen und für passendes Schuhwerk zu sorgen. Die Kundinnen und Kunden kommen also immer wieder. Das System wird zudem regelmäßig mit Updates versorgt, um technologisch stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Footprint Technologies versteht sein System als Software as a Service.