Der Konzern steigerte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,7% und kam in den Monaten von April bis Juni auf 630,1 Millionen US-Dollar. Bereinigt um Wechselkursveränderungen und negative Sondereffekte, die aus Ladenschließungen im Zuge des laufenden Restrukturierungsprogramms und dem Ende der Lizenzvereinbarung mit der Marke Patagonia resultierten, wuchsen die Erlöse um 6,9%. Deutliche Zuwächse notierte das Unternehmen im Segment Heritage (+12,2%, währungsbereinigt +14,6%) und Performance (+5,7%, währungsbereinigt +9,4%).
Angesichts hoher Restrukturierungskosten und gestiegener Investitionen schrumpfte der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn um acht Prozent auf 25,3 Mio. US-Dollar (Q2/2014: 27,5 Mio. US-Dollar).
Konzernchef Blake Krueger zeigte sich mit den vorgelegten Zahlen zufrieden und betonte, dass die laufenden strategischen Initiativen auch in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt würden. Das Maßnahmenpaket sieht einerseits Kostensenkungen vor, etwa durch Ladenschließungen, die gezielte Rationalisierung der Infrastruktur in Kanada und die Aufgabe der Marke Cushe, andererseits aber auch höhere Investitionen in den Markenaufbau, die Stärkung der Omnichannel-Kapazitäten und die internationale Expansion.