Nach Angaben des Unternehmens aus Detmold ist die Exportquote leicht auf 53,5% gestiegen. Überdurchschnittlich seien dabei die Umsätze in Frankreich, Benelux und Polen gestiegen. Leicht rückläufig sei das Geschäft dagegen in den durch die politische und wirtschaftliche Krise in Osteuropa betroffenen Ländern Russland und Ukraine gewesen. Insbesondere die andauernde Rubelschwäche mache sich hier bemerkbar. Das Tochterunternehmen Novi Footwear, die ihr internationales Privat-Label-Geschäft direkt aus Asien heraus betreibt, habe das vergangene Geschäftsjahr – auch wechselkursbedingt – nach einem eher schwachen Vorjahr wieder positiv gestalten können. Die neu gegründete USA-Tochter Tamaris Inc. ist laut Wortmann in ihre erste Saison Herbst-Winter 2015 gestartet und liegt nach den bis jetzt vorliegenden Aufträgen im Plan.
Die Tamaris-Systempartnerschaft ist vergangenen Jahr weiter gewachsen und hat dabei die 1.000-Flächen-Marke übersprungen. Derzeit werden insgesamt 1.003 Flächen (Vorjahr 946, plus 6%) in über 30 Ländern betrieben. Hierin enthalten sind 330 Tamaris Mono-Label-Stores (Vorjahr 299, plus 10%) und 673 Shop-in-Shops (Vorjahr 647, plus 4%). Fast 50% der Flächen werden im Ausland betrieben.
Im aktuellen Geschäftsjahr 2015/16 sieht sich Wortmann nach den derzeit vorliegenden Zahlen zumindest im ersten Halbjahr mit weiteren Rückgängen auf den Märkten in Russland, der Ukraine und Griechenland konfrontiert. Hier bleibe die weitere Entwicklung abzuwarten, heißt es in Detmold. Prognosen seien insofern nur schwer zu treffen, da sich auch einige andere europäische Märkte uneinheitlich entwickeln.