„Durch die Kooperation unterstützen wir vor allem kleinere Händler mit limitierter technologischer Infrastruktur beim Einstieg ins Online-Geschäft und bieten ihnen einen zusätzlichen Verkaufskanal“, erklärte Jan Bartels, VP Customer Fulfillment and Logistics bei Zalando. „Das Gaxsys-Projekt hat sich sehr positiv entwickelt. Einzelne Händler haben bis zu 300 Bestellungen pro Woche direkt aus ihrem Laden an Zalando Kunden versendet”, so Bartels weiter.
Das sogenannte Gax-System bietet Händlern einen Zugang zur Zalando Plattform. Ohne in eine technologische Infrastruktur zu investieren, können Händler ins digitale Geschäft einsteigen und Bestellungen von Zalando-Kunden in Deutschland übernehmen. Nach Angaben des Onlinehändlers wurden bereits mehr als 100 lokale Händler angebunden. Die Anbindung stationärer Händler ermögliche in Zukunft auch die Ausweitung von Serviceangeboten wie der taggleichen Lieferung, wenn Kunden ihren Wunschartikel aus einem Geschäft in der Nähe erhalten.
„Kunden sind zunehmend mobil unterwegs und erwarten, dass Artikel verfügbar sind, wann und wo sie sie benötigen. Gleichzeitig liegt die Mehrheit der Artikel nach wie vor in stationären Geschäften. Mit unserem Integrated Commerce-Modell verbinden wir die Stärken von Online und Offline, indem wir Ladengeschäften einen unkomplizierten Zugang zum Online-Geschäft ermöglichen”, so Jan Bartels.