“Es ist Zeit für Veränderung. Es ist Zeit für eine neue Leitmesse für Schuhe und Accessoires”, ist GDS Director Kirstin Deutelmoser überzeugt. Ab Sommer 2014 wird die Messe daher neben Schuhen im Rahmen von Marken- und Lifestylewelten auch Accessoires als festen Bestandteil ihres Angebots präsentieren. Frühe, umfängliche Information soll im Fokus stehen, weshalb die GDS terminlich etwa sechs Wochen nach vorne rückt (30. Juli bis 1. August 2014, 4. bis 6. Februar 2015).
Im Vorfeld der Konzeptüberarbeitung hatten die GDS-Verantwortlichen Vertreter aus Handel und Industrie zu ihren Ansprüchen an eine Leitmesse befragt. “Wir glauben, dass Marken in Zukunft stark an Bedeutung zunehmen werden”, ist GDS Director Kirstin Deutelmoser überzeugt. “Die Märkte verändern sich. Wir haben den Anspruch, dass wir einen solchen Wandel früh erkennen und konzeptionell entsprechend umsetzen.”
Drei Elemente bilden die Grundstruktur der neuen GDS:
1) 15 minutes of Fame – Marken im Spotlight.
Die GDS fungiert als PR Bühne Markenpräsentation mit Neuheiten aus Kollektionen sowie Shopkonzepten und Kampagnen. An Highlight Routen durch die Hallen können sich Besucher innerhalb dieser Markenwelten orientieren. Statt bisher zentraler Schauen wird es an den Highlight Routen Show Cases und Bühnen für Präsentationen und Veranstaltungen von Ausstellern geben.
Der erste GDS Tag wird ausdrücklich auch als Press Day für die Publikumspresse organisiert. Auch Blogger sollen zum festen Bestandteil im Publikum werden.
2) 3 Worlds
Drei Welten von Schuhen und Accessoires – große Städte mit ihren Shoppingwelten wurden hier als Vorbild genommen. High Street – the modern pulse bietet internationale Marken in verschiedenen Segmenten wie Accessoires, Kids und Performance.
Pop up – the urban groove zeigt eine Mischung aus kleinen und unkonventionellen Marken in individueller Präsentation.
Studio – the Premium Note präsentiert hochwertige Fabrikate mit hohem Anspruch an Modeaussage und Handwerklichkeit.
3) 1 City
Kooperation mit der Stadt Düsseldorf. Die Stadt will sich als Mode- und Schuhmetropole präsentieren. Die Stadt soll selbst zum Event werden: Awards, Parties und Veranstaltungen von Herstellern und Händlern sollen die Stadt selbst zur Bühne machen.
Richard Kottler, British Footwear Association, konstatiert: “Märkte ändern sich kontinuierlich. Die Verantwortlichen der GDS haben den Mut, mit innovativen neuen Konzepten aufzuwarten.” Die Messe biete ein hervorragendes Umfeld und eine gute Infrastruktur. Allerdings habe sie in der Vergangenheit gelitten und werde immer mit der Micam verglichen. Zuletzt sei der Zuspruch der BFA Mitglieder für die GDS rückläufig gewesen. Das neue Konzept biete enorme Chancen.
Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L, erklärt: “Auch im Hinblick auf die Vermarktung sind Veränderungen deutlich spürbar. Viele Hersteller verfügen inzwischen über Marken und pflegen diese. Das muss sich auch auf einer Leitmesse wie der GDS widerspiegeln.” Auch vor dem Hintergrund wachsender Bedeutung des Online Sektors seien Marken unverzichtbar. Der HDS/L begrüße die neue Konzeptionierung ausdrücklich. Man werde alles tun, damit die Mitgliedsunternehmen ihren Part dazu beitragen.
Zu den Kosten der neue Messe stellte Deutelmoser klar, man werde auch in Zukunft die günstigste Messe der Branche bleiben.
Auch die Global Shoes soll überarbeitet werden. Man arbeite an einem Konzept für eine Private Label Messe mit dem Titel “tag it”