Schuhfilialist aus Hamburg

Görtz will als Plattform wachsen

Görtz-Geschäftsführer Frank Revermann (Foto: Redaktion)
Görtz-Geschäftsführer Frank Revermann (Foto: Redaktion)

Görtz hat ambitionierte Pläne für das Onlinegeschäft. Der Schuhfilialist will sich laut Geschäftsführer Frank Revermann zum führenden „Schuhmarktplatz“ entwickeln.

„Wir kommen besser durch die Krise als andere. Aber das Jahr müssen wir wirtschaftlich und emotional abhaken und positiv auf 2021 schauen“, sagt Frank Revermann in einem Artikel des „Hamburger Abendblatt“. Laut dem Görtz-Chef  mache die Corona-Krise vor allem den City-Standorten zu schaffen. So liege das Minus in der Spitalerstraße im Herzen von Hamburg aktuell bei 50%. Noch schlimmer sei die Lage in Berlin, heißt es in dem Bericht weiter. In Berlin-Mitte werde Görtz daher bis Jahresende zwei Läden schließen. Bundesweit sind vier Schließungen geplant.

Dagegen will Görtz den Online-Anteil, der derzeit bei 10% liegt, durch eine Weiterentwicklung des Webshops zum Marktplatz deutlich ausbauen. „Wir wollen der Schuhmarktplatz in Deutschland sein“, wird Revermann zitiert. Mittelfristig sollten 40% des Umsatzes im Netz erwirtschaftet werden.

Die Anzahl der Neueröffnungen sei für die kommenden Monate zusammengestrichen worden. Zwei bis drei neue Filialen könnten 2021 eröffnet werden, sagt Frank Revermann, der fest daran glaubt, dass die Menschen nach dem Ende der Corona-Einschränkungen wieder in die Shoppingmeilen der Städte zurückkehren werden.

 
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Helge Neumann / 08.12.2020 - 16:35 Uhr

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