Botschaft an die Politik

Aktion „Wir machen AUF-merksam“ läuft am 11. Januar

Die Aktion „Wir machen AUF-merksam“ soll am 11. Januar starten.
Die Aktion „Wir machen AUF-merksam“ soll am 11. Januar starten.

Am 11. Januar um 11 Uhr soll sie starten: die Aktion „Wir machen auf-merksam“. Zu diesem Zeitpunkt sollen Händler an ihren Schaufenstern und über Social Media-Kanäle publikumswirksam auf ihre problematische Situation hinweisen.

Die Initiatoren, Uwe Bernecker, Geschäftsführer des Frankfurter Unternehmens Funky Staff, und Günter Nowodworski, Inhaber der Agentur Now Communication, wollen auf die existenzgefährdende Situation hinweisen, die für den Handel spätestens mit der Verlängerung des aktuellen Lockdowns entstanden ist. 

Viele Händler, insbesondere in der Modebranche, handelten mit verderblicher Ware. „Wenn die für die laufende Saison eingekaufte Ware nicht verkauft wird, muss sie nahezu komplett abgeschrieben werden“, heißt es auf der Homepage www.freundschaftsdienst.eu, die über die Initiative informiert. Es gehe nicht nur darum, einen Teil der Fixkosten zu erstatten. „Der viel größere Verlust ist der Warenbestand, der Tag für Tag ein größeres Loch in unsere Reserven reißt“, wird die Situation beschrieben.

Ausdrücklich rufe man nicht dazu auf, die Geschäfte tatsächlich zu öffnen. Man wolle sich an Regeln und Vorschriften halten. Gleichwohl sei es untragbar, dass es für vom Lockdown betroffene Einzelhandelsunternehmen keine angemessene Entschädigung gebe.

Interessierte Händler sind eingeladen, ein Plakat von der Website herunterzuladen, es auszudrucken und in ihren Schaufenstern zu platzieren. Parallel können sich Händler vor dem Plakat fotografieren und dieses Motiv auf Social-Media-Kanälen posten. Darüber hinaus solle man Lokalpolitiker oder auch die lokale Presse über die Aktion informieren, so die Initiatoren der Aktion.

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Petra Steinke / 07.01.2021 - 12:33 Uhr

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