Kommunikation lahmgelegt

Hackerangriff auf Schuhhersteller

Der Cyber-Angriff auf einen Schuhhersteller beeinträchtigte zahlreiche Prozesse. (Foto: RoonZ/Unsplash)
Der Cyber-Angriff auf einen Schuhhersteller beeinträchtigte zahlreiche Prozesse. (Foto: RoonZ/Unsplash)

Ein Cyber-Angriff auf ein Unternehmen der deutschen Schuhindustrie Ende August hat zu erheblichen Problemen geführt. Auch andere Firmen sind von dem Vorfall betroffen.

Um den 19./20. August ist es beim Langenfelder Schuhanbieter Ara und dessen Tochterunternehmen zu einem Hackerangriff mit Erpressungsversuch gekommen. Dies bestätigt das Unternehmen gegenüber schuhkurier.
Bei der Unternehmensgruppe entstanden im Zuge des Cyber-Angriffs erhebliche Störungen bis hin zur Produktion in Portugal und Rumänien. Die Kommunikation war über mehr als zwei Wochen weitgehend lahmgelegt. Inzwischen wurden einzelne Unternehmensbereiche wieder ans Netz genommen. Wie das Langenfelder Unternehmen gegenüber schuhkurier betont, habe man sich auf keinerlei Lösegeldforderungen eingelassen. Auch seien keine Daten von Händlern und Endverbrauchern entwendet worden. Der Vorfall werde kriminaltechnisch untersucht. Man entschuldige sich bei Händlern wegen entstandener Lieferverzögerungen, so das Unternehmen.
Die CPA Software-Consult, an der Ara beteiligt ist und die als IT-Dienstleister auch für weitere Unternehmen der Schuhbranche fungiert, habe in Folge des Hackerangriffs aus Sicherheitsgründen weite Teile der Verbindung zu angeschlossenen Firmen gekappt. In der Folge kam es zu Beeinträchtigungen etwa bei B2B-Shops verschiedener Schuhanbieter. 

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Petra Steinke / 09.09.2021 - 08:18 Uhr

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