„Bieten dem Handel eine Perspektive“

Rheinland-Pfalz erlaubt „Termin-Shopping“

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. (Foto: Staatskanzlei RLP/ Elisa Biscotti)
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. (Foto: Staatskanzlei RLP/ Elisa Biscotti)

Der Einzelhandel in Rheinland-Pfalz kann ab dem 1. März unter strengen Auflagen wieder stationär verkaufen. Voraussetzungen sind die vorherige Terminvergabe, eine Personenobergrenze und Lüftungspausen.

Der Einzelhandel in Rheinland-Pfalz bleibt weiterhin generell für den Kundenverkehr geschlossen. Allerdings gestattet das Bundesland ab dem 1. März das „Termin-Shopping“. „Nach vorheriger Vereinbarung können Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten. Das bietet dem Modehandel eine Perspektive“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 23. Februar. Bei den Einzelterminen gelte die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Würden mehrere Einzeltermine in Folge für einen Tag vergeben, so sei ein Zeitraum von mindestens fünfzehn Minuten zwischen Ende und Anfang der jeweiligen Termine freizuhalten, um Hygienemaßnahmen vorzunehmen und zu lüften.  „Wir werden diese Vorschläge heute dem Landtag übersenden. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler wird sie dann morgen im Ausschuss zur Beratung vorstellen. Eine abschließende Beratung ist am Freitag im Ministerrat vorgesehen. Im Anschluss erfolgt die Verkündung der Verordnung“, so Malu Dreyer weiter. 

„Wir sehen, dass die Ungeduld in der Bevölkerung und im Handel wächst und den starken Wunsch nach Öffnungen, dafür habe ich auch großes Verständnis. Auf der anderen Seite steigt die Unsicherheit über die Entwicklungen der Mutation und dafür treffe ich Vorsorge", erklärte die  Ministerpräsidentin. „Wir passen deshalb jetzt nur behutsam unsere Verordnung an und werden uns bei der Bund-Länder-Schalte über grundsätzliche weitere Schritte abstimmen.“ Klar sei, die epidemiologische Entwicklung werde weiterhin sorgsam und gründlich beobachtet, bevor weitere Entscheidungen getroffen würden.

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Helge Neumann / 23.02.2021 - 14:10 Uhr

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