Das Modehaus Aachener hat in einer Pressemitteilung bestehende Medienberichte bestätigt, dass es an der Übernahme von Galeria-Filialen interessiert ist, die vom Kaufhauskonzern aufgegeben werden sollen. Für die Standorte Coburg, Cottbus, Frankfurt-Zeil und Nürnberg-Franken-Center gibt es bereits unterschriebene Mietverträge, die jedoch erst rechtskräftig werden, wenn die schriftlichen Kündigungen der Standorte von Galeria bei dem jeweiligen Eigentümer eingehen. Für weitere Galeria-Standorte gibt es fortgeschrittene Mietvertragsverhandlungen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Aachener-Verantwortlichen gehen davon aus, dass bis Februar 2024 10 bis 25 Galeria-Filialen durch Aachener fortgeführt werden. Bis Ende April soll den aktuellen Plänen zufolge eine vollständige Liste der entsprechenden Filialen bekanntgegeben werden. Alle Mitarbeitenden sollen die Möglichkeit bekommen, ihren Arbeitsplatz nach der Übernahme durch Aachener zu behalten. Darüber hinaus hat Aachener die Übernahme eines Leerstandes bekanntgegeben.
Ein Standort an der Löhrstraße in Koblenz soll am 23. März als Aachener-Modehaus für Herren und Damen wiedereröffnet werden. Bis 2021 war der Standort eine Esprit-Filiale. Das neue Bekleidungshaus soll zirka 30 neue Arbeitsplätze schaffen. „Koblenz ist ein Einzelhandelsstandort, der auf Grund seiner hohen Zentralität und Kaufkraft eine große Attraktivität aufweist. Durch den Weggang eines Wettbewerbers Ende 2021 ist ein Vakuum entstanden, dass wir nunmehr mit einem kompletten Sortiment und der bekannten Aachener-Beratungsqualität füllen können“, so Aachener-Verkaufsleiter Erich Beyersdorff.