Mit einem geplanten Umsatz in Höhe von über 2,1 Mrd. Euro werde man im Fußball-Segment mehr erlösen als im WM-Jahr 2014. Positiv entwickle sich zudem das Geschäft in China. Hier habe Adidas 2015 einem Umsatzrekord von mehr als 2 Mrd. Euro erzielen können. China sei damit nach den USA der zweitwichtigste Markt für das Unternehmen aus Herzogenaurach.
Generell sei es im vergangenen Jahr gelungen, die Marke Adidas wieder attraktiv zu machen, so Herbert Hainer im Interview: „Sie ist bei jungen Leuten angesagt wie lange nicht mehr. In der Rangliste der beliebtesten Sneakers-Schuhe waren in diesem Jahr vier Adidas-Modelle und einer von Reebok unter den ersten acht.“ Darauf werde man aufbauen. Die Orderbücher für das erste Halbjahr 2016 seien voll. Als Konzern plane Adidas ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn.
Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung stellt Herbert Hainer zudem klar, dass Adidas langfristig an der Produktion in Fernost festhalten wird – trotz dem Bau der ersten Speedfactory in Ansbach. „Wir stellen jetzt schon mehr als 300 Millionen Paar Schuhe pro Jahr her. Alleine um unseren zusätzlichen Bedarf in der Zukunft abdecken zu können, brauchen wir jedes Jahr zwei neue Fabriken. Diese werden in den nächsten Jahren weiterhin in Asien entstehen.“ Allerdings wolle man die Erfahrungen, die bei der automatisierten Produktion in Ansbach gesammelt werden, auf die asiatische Fertigung übertragen.