Der währungsbereinigte Umsatz im Großhandelssegment stieg aufgrund von Wachstum bei Adidas um 1%. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 22%. Dies war auf zweistellige Umsatzsteigerungen sowohl bei Adidas als auch bei Reebok zurückzuführen, heißt es von Adidas. In den anderen Geschäftssegmenten verringerte sich der Umsatz auf währungsbereinigter Basis infolge zweistelliger Rückgänge bei TaylorMade-Adidas Golf um 27%. Dieser Rückgang stand primär im Zusammenhang mit strategischen Änderungen bei TaylorMade-Adidas Golf, um wichtige Auslieferungs-, Produkt- und Produkteinführungszyklen besser auf die saisonbedingte Nachfrage im Markt abzustimmen. Auch Rockport verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang. Bei Reebok-CCM Hockey hingegen stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus. Im Großhandelssegment ging der Umsatz im ersten Quartal 2014 um 5% auf 2,357 Mrd. Euro zurück (2013: 2,481 Mrd. Euro). Der Umsatz im Einzelhandelssegment erhöhte sich um 10% auf 794 Mio. Euro (2013: 722 Mio. Euro). In den anderen Geschäftssegmenten lag der Umsatz mit 382 Mio. Euro um 30% unter dem Vorjahresniveau (2013: 548 Mio.Euro).
"Unsere guten Ergebnisse, insbesondere in den Schwellenländern und im eigenen Einzelhandel, wurden durch eine veränderte Go-to-Market-Strategie bei TaylorMade-Adidas Golf sowie negative Währungseffekte verdeckt", erklärte Vorstandschef Herbert Hainer.
Adidas bestätigt Ausblick für 2014
Trotz des holprigen Starts hält der Vorstand an der Prognose für das Gesamtjahr fest. So geht man davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2014 währungsbereinigt im hohen einstelligen Bereich steigen wird. Der Konzerngewinn soll zwischen 830 und 930 Millionen Euro landen, 2013 lag er bei 839 Millionen Euro. Insbesondere die großen Sportreignisse des Jahres sollen sich positiv auf den Konzernumsatz auswirken. Als offizieller Partner der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien will Adidas die sichtbarste Marke des Turniers sein und von Rekordumsätzen in der Kategorie Fußball profitieren. "Obwohl Währungen und deren Auswirkung auf unsere Ergebnisse weiterhin unser Sorgenkind bleiben, erwarte ich eine starke Performance im zweiten Quartal. Sie wird wegweisend für das nachhaltige Wachstum und die langfristige Dynamik unseres Konzerns sein“, sagt Herbert Hainer.