Der Sportartikelhersteller Adidas konnte seinen währungsbereinigtes Umsatz um 11% zum Vorjahresquartal steigern. Die Marke Adidas konnte im Umsatz sogar um 16% zulegen. Dabei muss eingerechnet werden, dass der Abverkauf der Yeezy-Bestände immer weiter an Bedeutung verliert. Konnte Adidas damit im Q2 2023 noch 400 Mio. Euro einnehmen, waren es im Q2 200 Mio. Euro nur noch 2024. In Euro nahm der Umsatz um 9% von 5,343 Mrd. Euro auf 5,822 Mrd. Euro zu.
Das Wachstum wird dennoch durch das Schuhsegment angetrieben. Adidas setzte dort währungsbereinigt 17% mehr um, als im Vorjahreszeitraum. Im Bereich Bekleidung gab es ein Plus von 6%, das vor allem durch den Verkauf von Trikots während der Fußball-Europameisterschaft und der Fußball-Südamerikameisterschaft Copa América getrieben war. Gedämpft wurde diese Dynamik durch eine konservative Sell-In-Strategie, insbesondere in Nordamerika. Im Bereich Accessoires ging der Umsatz um 8% zurück.
Über alle Vertriebskanäle hinweg konnte Adidas seinen Umsatz steigern. Im Großhandel stieg er währunsbereinigt um 17%, im D2C um 4%, ohne Yeezys jedoch um 21%. Innerhalb des D2C-Kanals konnten die eigenen stationären Stores ein Umsatzplus von 15% einfahren.