Die Umsätze der Marke Adidas legten währungsbereinigt um 12 % zu, gestützt durch eine starke Nachfrage in allen Produktkategorien, Vertriebskanälen und Weltregionen. Ohne die im Vorjahr enthaltenen Umsätze aus dem Yeezy-Geschäft (rund 200 Mio. Euro) ergibt sich ein berichteter Umsatzanstieg um 8 %.
Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 6 Mrd. Euro – ein Plus von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Negative Wechselkursentwicklungen belasteten den ausgewiesenen Umsatz mit rund 300 Mio. Euro.
Trotz dieser Währungseinflüsse verbesserte sich die Bruttomarge um 0,9 Prozentpunkte auf 51,7 %. Das operative Ergebnis stieg um 58 % auf 546 Mio. Euro. Die operative Marge kletterte auf 9,2 % (Vorjahr: 5,9 %). Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg deutlich um 77 % auf 375 Mio. Euro.
Auch im ersten Halbjahr konnte Adidas die positive Dynamik fortsetzen: Der währungsbereinigte Umsatz der Marke stieg um 14 % (ohne Yeezy), der Konzernumsatz erreichte 12,1 Mrd. Euro – ein Plus von 7 % in Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 70 % auf 1,2 Mrd. Euro, was einer operativen Marge von 9,6 % entspricht. Der Halbjahresgewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen verdoppelte sich auf 811 Mio. Euro.
CEO Bjørn Gulden zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: „Ich bin sehr zufrieden und einmal mehr stolz auf das, was unser Team sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2025 geleistet hat. Wir sind kontinuierlich im zweistelligen Prozentbereich gewachsen und haben das erste Halbjahr mit einem Wachstum von 14 % für die Marke adidas abgeschlossen.“
Besonders starke Wachstumsimpulse kamen im zweiten Quartal aus den Bereichen Running (+25 %), Bekleidung (+17 %) und Performance Basketball. Regional legte Adidas vor allem in Lateinamerika (+23 %), Nordamerika (+15 %) und Japan/Südkorea (+15 %) zu. Auch in Europa (+7 %) und China (+11 %) wurden Zuwächse verzeichnet.
Im Ausblick auf das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen trotz zunehmender geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten vorsichtig optimistisch. Adidas erwartet unverändert ein Betriebsergebnis zwischen 1,7 und 1,8 Mrd. Euro sowie ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Belastungen könnten sich insbesondere aus neuen US-Zöllen ergeben, die allein im weiteren Jahresverlauf mit bis zu 200 Mio. Euro zu Buche schlagen könnten.