„Diese Einigung wurde möglich, da die Geschäftsleitung ihre im Juni 2013 gefällte Entscheidung, den Standort in Uerzell zu schließen und alle Arbeitsplätze abzubauen, zurückgenommen hatte“, erklärt Daniel Müller von der IG Metall Hanau-Fulda.
Die Vereinbarung sieht vor, dass der Produktionsstandort in Uerzell erhalten bleibt und für mindestens 200 Beschäftigte am Standort Steinau-Uerzell der Arbeitsplatz bis mindestens 2020 gesichert ist. Durch die Zusammenlegung einiger Geschäftsbereiche am Standort sollen noch ca. 20 Arbeitsplätze wegfallen. Darüber hinaus wurde auch eine Lohnerhöhung für die Beschäftigten vereinbart. Die ausgehandelten Regelungsinhalte bedürfen zu ihrer Wirksamkeit die Zustimmung verschiedener Gremien des Unternehmens, dem Betriebsrat und den Mitgliedern der IG Metall. Ab dem 13. Juni 2014 sollen die Regelungen dann umgesetzt werden.
Die neue Geschäftsstrategie der Alsa GmbH sieht eine Produktion an zwei Standorten vor. In Görlitz soll die industrielle Massenfertigung ausgebaut werden während in Steinau-Uerzell kleine Serien und Prototypen gefertigt sowie Entwicklungsarbeit geleistet werden sollen.
Mitte 2013 hatte die Birkenstock-Tochter Alsa angekündigt, die Produktion von Laufsohlen und Fußbettungen nach Görlitz zu verlagern. Hintergrund der Entscheidung sei die effizientere Produktion in Görlitz, wo zudem die Möglichkeiten zur räumlichen Expansion vorhanden seien, teilte das Unternehmen damals mit.